Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Volume
- 3 (1846)
- Issue
- 2 (Februar 1846)
- Date
- 1846-02-01
- Page
- Seite 66 (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
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. 66 DLEäWMr-V^siimMüng- Lvie^Ve skkn ssltte rc. ZKenhM Uöch Mndlich WdM Rwibnen -gegenüberstMd; so söll es MH jchtdäs Zudibidmim durchdringen 'und es erkrästigen, dieGottes- K>ee zu entfalten-wie diese WM Judrnthünteals WeltreligionverwMichen soll. Die Atsiprüche sind nicht kleinlicher Art, etwa wie nwtft iwn den vielen -verbotenst GsnüMi den einen oder ändern durch eineu schlaüeti-KUnstgriff erhaschrU und sich erlaWen darf; nicht wie -wän die vergänglichen Interessen des Handels oder des Gewerbes den rigorosen MhegbfetzrN gegenüberbefchützm und wahrNchmeu könne; sie sind höher undcheilig: es Mt, wie Wan bei dem e-ommünistischen Streben der Gegenwart, wie man Bei dem Znsammenschmelzen der Nationen, bei " dem Aufgehen der corporativen Judenhekt in den Staatsverbaftd, dennoch das Heiligthum Gottes, die erhabene Ree unseres Glaubens bewahren, wie man es erzielen könne, daß Unsere Brüder in den neuen BerhAtnissensich doch gedrungen fühlen, die Wahrheiten des Glaubens w«ter zu trägen; -wie sie zu gewinnen seien, daß sie ihr Leben, das Lehen m diesen neuen Zuständen, eben so heilig halten, -wie ihre Eltern zu ihrer Zeit das ihrige, daß sie die fromme Gesinnung des Herzens durch eine gottgefällige That auch verwirklichen, und durch diese Verwirklichung jene fördern, - erzeugen und befestigen. Das sind die Anforderungen, die die Zeit an uns stellt, heilige erhabene Ansprüche, vor ihnen schwinden jene thörichten, »nateriellen Fragen über Genuß, Bequemlichkeit Uw> Eitelkeit, sene Förderungen" für die Bedürfnisse des Löbctts, die entweder schon gelöst sind und keiner Lösung für die Frügettdett-bedürfen, oder nach vernünftiger Einsicht von Menschen, die nicht Herr^esGöwiffensUnd dieSünde nicht zu vergeben iw Stande sind, nicht gelöst werden können. Wohl mögen auch die wahren Ansprüche der Gegenwart vergeblich ihre Erledigung suchen, dem Menschen ist es vielleichtUicht vergönnt, so in die Wege Gottes einzugreifenaber wir müssen eö doch versuchen, denn 'es ruft die Stimme der Zeit, sie ruft um Erlösung, - sie will sich losreißen von dem, Geist und Herz ausdorrenden Materialismus, und zu Gott, zur Heiligkeit unsers Glaubens, zurückkehren. Hier alsRatherUnd alsMetter einzugreifen, fördert die Hüligkeit und der Ernst des Lebens auf, uüd ist rsein göttlicherBetus für den- 'der die Kraft dazu in sich fühlt. Jener fromme Gottessinn, der ein kvhgMsiillrS Gebet Uw -den' höhern Beistand ist, durchbebt vön Äwr heiligewSchnsucht nachErleuckstung von Oben, muß aber die zu'diesem WÄkr Versammelten beleben und hurchdringen. Das Höchste auf Erden, - wahre Anerßennung und -wahre Verehrung desEwigheiligen «Nd Ewigwochrm sdll bewahrt, - sollgerettet Wörden, das kann nur dem hMgsten-Mnste gelingest. / ^. : < DaruM muß «berauch die Gesinnung die der -Liebe gegen das be-