Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Volume
- 3 (1846)
- Issue
- 2 (Februar 1846)
- Date
- 1846-02-01
- Page
- Seite 68 (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
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68 Die RaMMr-BkrsMmlMAl Mr iflr sollte tb Gläübtzn, dieses üüser Grügut, durch Jahrtausende erhalten haben. Rur mit Ehrfurcht dürfen wir sie betrachten; und entlassen wir diese einstigen treuen Wächter , so sei es nicht mit frivolem, leichtfertigem Sinne, sowie wir' uns nm mit gerührtem Gefühle von einer lieben Stätte Kennen, in der wir traulich geweilt, auch wenn sie unseren neuen Berhältuiffen Nicht Mehr zusagt^ Mit solcher Gesinnung an eine Reform gegangen, wird nicht Alles auf die Tortur gebracht werden und einer blinden Berserkenwuth fallen; wird nicht Alles vorweg verdächtigtwerden, bis es sich ausgewiesen; die Vornahmen werden dem Geiste det Treue und Anhänglichkeit entsprechen, und das Mittel sein für die Echaltung des Judenthums. (Schluß folgt.) Bericht über Synagoge und Schule. Aus Bphmeu. Prag. Unter den vielen jetzt auftauchenden Kchnleu ^erhierck 7 dst/seif-Kurzem in Schwarzko steletz bestehende eine besondere Aufmerksamkeit, weil sie sich, wie ein Mick auf den beifolgenden „Plan" lehrt, von ünserm Schlendrian, st weit die Schränken des Gesetzes , es gestatten, entfernt; und sich auch an ihr erprobt, was Energie und Eintracht vermögen! — Es sei einer andern Gelegenheit Vorbehalten, i&tx die Eukturverhaltniffe dieser an sich sehr kleinen GenleLnde zu berichten. Hier nur über die Schulr, die wie manches Andere Herrn War tiyp wetz (nicht Mo^rawetz, wie es in einem gnhern Blatte heißt), ihr Dasein und ihre Richtung zu verdanken hat, der noch vorläufig, einen Zuschuß aus seiner Privatcaffe zur Deckung aller Ausgaben hergibt und allerlei Plane allmälig zu verwirklichenstrebt, denen das Gedeihen nicht ausbleiben möge. .ji:' . ' . ' ' A. ■ . . P l a y . , .. .. der laut Guberniakdecretes bewilligten Schwarzkosteletzex hebräisch-deutschen und Jndustrials^nle. So sehr der Israelit in den Jahren her Vergangenheit durch das zurückgezogene Theilnahmlöse des bürgerlichen Lebens und der bloßen Hingebung an das talmudisch-hebraische Studium seine Stellung, die tr"imStaate einnehmen sollte, verfehlte; st Zweckwidrig Ware es jetzt, sich ganz dem Hebräischen zu entziehen upd bloß den ischöuen Wissenschaften oder dem, was das bürgerliche Leben, for- Jfßfej zw Wen. - ■;./ fr, --y; . , Der Israelit soll religiös, und wissenschaftlich gebildet sein, wenn diese. Bildung .nicht eiHettig .genannt werden soll. , . . '' Diese Idee wurde im vorigen Jahre voBeinem, im Städtchen Schwa'rz- -oKeld^W BWieU> Kaürzirner Kreises,' auf ÄZeraülaffung des Herrn Mar-