Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Volume
- 3 (1846)
- Issue
- 2 (Februar 1846)
- Date
- 1846-02-01
- Page
- Seite 49 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Zur Geschichte- Mischer Zustande in dev PhreMschen Halbinsel rc. |9 keine Juden gewesen seien; noch größeren Raum gewinnt diese? VermuthunA für dmZeit/ da mit der Ankunft der Araber für dieZuden eine glückliche Epoche anfing, und dieses Volk bekanntlich seine siegreichen Waffen bis an die westlichen Grenzen Europas trug*). Jndeß sieht man sich: doch-.ei-dem Ältesten jüdischen, Historiker^ Abraham b. David, vergeblich nach Erwähnung einer jüdischen Gemeinde in Portugal um. Nur eine, sonst nicht gerade im Rufe unbedingter Glaubwürdigkeit stehende Quelle zeugt für das Dasein von Juden in Portugal bereits im elften Jahrhundert, und zwar mit der Entstehung des Reiches selbst. Gedalja Jachia, bekanntlich seines Stammbaumes sehr sorglich pflegend 2), erzählt (Schalschelet 38a. ed. Crac. 29a. ed. Amst.), sein heutigen Portugal, indem es nordöstlich weiter, südlich aber nur bis an den Guadiana reichte. 1) Als die Araber in Spanien einfielen, waren nicht nur die Juden, die daselbst als solche wohnten, sehr zahlreich, sondern es mochten auch viele, die durch die Furcht vor den westgothifchen Königen ihre Religion verheimlicht hatten, sich wieder frei zu derselben bekennen. Man hat den Juden den Vorwnrf gemacht, verräterisch an den christlichen Spaniern gehandelt zu haben, ohne andere Beweise dafür anzuführen, als die sehr erklärliche Erscheinung, daß sie die Araber, die fie von einem unerträglichen Joche befreiten, mit offenen Armen empfingen (vgl. v. Jahrg. S.459 Anmerk.). Sie wurden bekanntlich von dem fiegreichen Feldherrn Tarik als Besatzungen in neu eroberte Städte, die er hinter sich ließ, gelegt. — Es ist aber auch wahrscheinlich, daß mit den Arabern von de» freie« Stammen, die sich zum Judenthum bekannten, mitkamen. Siehe Pascual de Gayangos: The history of the Mohammedan Dynasties in Spain (in bet: Oriental Translation Fund). London, 1843. I. p. 280. u. p. 511. Note 15. 2) Gedalja gibt nicht bloß am Schluß der Vorrede zu Schalschelet seine ganze Ahnenlinie an, sondern behandelt auch im Werke selbst in einer jeden Periode seine dahin gehörigen' Vorfahren. Als seine Hauptquelle bezeichnet er außer mündlichen Ueberlieferungen ein Werk: ao-rn in nilVirr, das er selbst erweitert habe. Für diesen Stammbaum selbst ist er wieder weder einzige, noch auch erste Quelle. In der Vorrede zu Tora Or (Bologna, 1538) gibt Josef, Vater Gedalja'S, dieselbe Ahnenreihe, nur daß nach Salomo III. noch ein Josef, Sohn dieses Salomo und Vater David's, eingeschaltet ist. Dahin gehört ferner eine Nachschrift zu der editio princeps des Kusari (Fano 1506), die wir der Seltenheit dieser Ausgabe wegen hier mittheilen: nv»va NtN Käbtt ppfiii -inn wan n^nn siHn in wn»n niaani vrnni nfean m 'l w yn p . tornia niabaa iH» Hi» qtm yn MS&aa ai nin im »um ') yn am p »nm ' y rnÄta'yP p w ') NIINI pr p »um 'i'rTÄw yn p »lim '1 mVia )1N p »i>n.Hp »iim yn »-ipsn in» a» n.ni ') asn m» yro>»m »in »um rnn bim i^Hn iipi »sab rnHi^HN m»a\unölcn> nmm rmV w* 'y n »ini in» nw» ama^rin ytap Dippinm ms» im paV ivn na» I3»a i^a vH. (Vorher geht ein Gedicht, dessen Akrostichon „Meir b. Josef