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Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums · 1846-01-01 · 1 (Januar 1846) · p. Seite 37

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Journal
Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
Volume
3 (1846)
Issue
1 (Januar 1846)
Date
1846-01-01
Page
Seite 37 (sequence 36)
Language
German
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Recensionen. 37 gewisse Theile alleinige, mit großer Anstreygung benutzte Quelle). Von dieser ist Holberg und Prideaur namentlich im ersten Theile gebraucht, wobei nur zu bemerken, daß Ersterer, wie er selbst gesteht, nur Prideaur und BaSnage im Auszuge übersetzt hat; ferner Huie history of the Jews, eine Missionarschrift, die ich nur aus Gaüssen's Schrift: „Die Juden und die Hoffnung ihrer baldigen Wiederherstellung" kenne; auch Zunz' gottesdienstliche Vortrage und Zedner's Auswahl hat der Verfasser zuweilen hierbei benutzt. Für die neuesteu Zeiten waren auch die Zeitschriften Orient und A. Z. d. I. seine Quellen.' Damit sind wir fertig, selbst die in der Vorrede (p. X.) angegebenen „History of the Jews of Milman, Scetches by M. Caul, Depping, Beugnot etc.“ sind wörtlich aus Huie oder Gauffen abgeschrieben, cf. Gauffen p. 5. Note, wo er seine Quellen angibt: „Die Geschichte der Juden von Milman, die Skizzen von Depping, Beugnot und Mae Caul." Da aber im Gauffen der Titel von Huie nicht so wörtlich citirt ist, wie bei Deffauer in der Vorrede, und obiges Citat von Gauffen nur französisch wiedergegeben wird, so muß er Huie wohl benutzt haben. Aus den genannten Autoren ist Alles, was im Buche steht, Text und Citate; kein Datum, kein Factum, das der Verfasser selbst entwickelt, keine Quelle, die er selbst durchsucht; von allen Büchern, die er citirt, ist keins, dessen Citat er nicht abgeschrieben; weder die Bibel, noch Jofephus, noch etwas Anderes ist von ihm für sein Werk gebraucht worden. Nur Zemach David scheint er zuweilen vor sich gehabt zu haben, aber auch nur selten, denn der Verfasser zog diö deutschen Quellen den undeutschen 'vor, wie auch Holberg weit besser als Basnage zu gebrauchen war. Er ist frei von Vielem oder vielmehr Allem, was man ihm als factisch falsch und schlecht beweisen möchte, denn obige genannten Bücher sind „die besten vorhandenen Quellen" für ihn; daher es sehr überflüssig ist, daß Zunz*) sich Herabgelaffen, ihm einen Bock anzuweisen, den er doch nur abgeschrieben; man wird das am besten aus folgenden Listen ken-- nen lernen. Ich gehe dabei über die 6 Seiten lange Einleitung hinweg, die aus einigen Stellen von Prideaur, Jost, Holberg, auch einer von Zunz zusammengesetzt ist, und gehe an das erste Capitel. Cap. I. p. 9. aus Holberg 1, 610. 611. Daher fast eben so wörtlich aus Pndeaur. p. 10. aus Prideaur II, p. 36. 37. Das Citat „Philo de vita Mosis üb. II.“ ist aus Prideaur II, 38. Note o. p. 11. aus Prideaur II, p. 37. unten und 38. oben. p. 12. aus Prideaur II, p. 130. 331. mit dem Citat aus Prideaur p. 130. Note y. p. 13. 14. ist aus Prideaur. Es find die Sagen des 3. Buchs der Maccabaer, über die man ein Urtheil p. 14. Note f. findet. „In diesem seltenen Buche wird die soeben mitgetheilte Geschichte ausführlich erzählt; es ist in syrischer und griechischer Sprache vorhanden, wird aber nie bei unfern Bibelaus- *) Zur Geschichte und Literatur 1. p. 571. Auch von meinem Bruder David muß ich dasselbe sagen, der so gütig war, mir Notizen, die Früchte seiner Lectüre in diesem Buche, mitzutheilen.

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