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Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums · 1845-09-01 · 9 (September 1845) · p. Seite 357

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Journal
Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
Volume
2 (1845)
Issue
9 (September 1845)
Date
1845-09-01
Page
Seite 357 (sequence 31)
Language
German
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Bericht über Synagoge und Schule in Baiern. 357 genannten freisinnigsten gerechnet worden ist. — Die Olerpfalz zählt nur drei jüdische Gemeinden, welche aber sämmtlich Rabbinen-Doctoren besitzen, und die Rabbirlen der Pfalz stehen uns zu ferne, als daß wir uns ein Urtheil über sie erlauben könnten. — e —. Allgemeine theologische Bibliographie. -iiKa ma Bwa*isrj waatan ta^nn isö niitn pi ipm iaxa ttvras 'üwmxi (hebräisch Wien, 1841.) Das Gebiet der biblischen Eregese wird in neuerer Zeit in den jüdischen Journalen nicht mehr viel bearbeitet, und mehr auf eigene Werke dafür verwiesen. Diese vortreffliche Monatsschrift dürfte sich aber um so mehr bereit finden lassen, aus dem angezeigten Buche einige Proben mitzutheilen, da sie das Verdienst hat, keiner wissenschaftlich gehaltenen Richtung ihre Unterstützung zu versagen. Der, nach bekannter Weise der Italiener, in schönem hebräischen Style schreibende Verfasser geht von der Ansicht aus, daß der Annahme von verschiedenen Psalmensammlern, welche nun so weit getrieben wird, daß selbst Isaak Reggio (Israel. Annalen 1839. Nr.9.) die Abfassung eines Psalms bis in die Zeiten der Hasmonäer herabsetzt, nicht weniger Schwierigkeiten im Wege stehen, als jener' alten Ansicht, welche David für den Sammler aller Psalmen und für den Verfasser der meisten ausgab. So z. B. übertreffe auch der matteste Psalm immer noch weit den Styl der Bücher aw und maro an Schönheit und Kraft, woraus allein schon zu schließen sein dürfte, daß kein einziger der 150 Psalmen aus der Periode des zweiten Tempels entstamme, sondern alle viel älter als Esra seien. Einige Proben, wie der Verfasser die einzelnen Psalmen nach örtlichen und zeitlichen Verhältnissen zu erklären sucht, werden nun aber am Besten zur Bestimmung des Werthes beitragen, welcher den fleißigen Forschungen des von erhabener Gläubigkeit durchdrungenen Verfassers beizumeffen ist. 1) Psalm 7. In der Überschrift dieses Capitels bietet sowohl der Ausdruck als auch die Person des einige Schwierigkeiten dar. Nehmen wir nun an, daß Psalm 6 von David bei jenem Felsen, da ihn Saul verfolgt, umringt und beinahe erreicht hätte, wenn nicht ein Eilbote.ihn zurückholte (s. S. II. 23, 26u. 27)^ gedichtet worden sei. Vers 2 bis 9 enthalten das Gebet um Rettung, 10 u. II Ueberraschung ob deren schnellen

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