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Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums · 1845-08-01 · 8 (August 1845) · p. Seite 312

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Journal
Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
Volume
2 (1845)
Issue
8 (August 1845)
Date
1845-08-01
Page
Seite 312 (sequence 26)
Language
German
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312 Ueber die Zeit der Entstehung des Synhedrins. theiltew Erde erst von Menschen erbetteln oder erhandeln wollen, wenn er nicht ihnen mit Recht gebührt (denn wie bald könnte man nicht ihnen und mit Recht wieder diesen Handel zum.Vorwurf machen)," die wohl sich ereifern, wie der Priester Pinchas, wenn ste sehen offen und frei die Sittlichkeit verletzen und gegen Gott sich empören; aber doch wieder, wie der Priester Aharon, mit ihren Opfern versöhnend zwischen Gott Md den Sünder treten. S. Sachs. Tagesbegebenheiten. Wir theilen noch folgenden Brief aus dem.Univers mit, der ebenfalls auf die Verhältnisse in Deutschland eine reichhaltige Anwendung findet. „Herr Redakteur! Ihr ehrenwerther Mitbruder, der Archivar (Cahen, Herausgeber der Monatsschrift Archives israelites) will in seiner monatlichen Spende von „Freiheiten" an Männer, die er, wie er sagt, nicht kennt, diese mit dem Titel „Rückschreitende" beschenken. Allein ohne den vom Herrn Herausgeber der Archives hingeworfenen Handschuh aufzuheben, bitte ich ihn, mich ein für allemal zu hören. Ich werde ihm also sagen: Sie beklagen sich über die Folgen, die die neue Gesellschaft, an deren Spitze der Abbe Ratisbynne *) stehet, für die Israeliten haben könne; Sie haben Unrecht. Oeffnen Sie Ihre „Archives" von dem Tage ihres Erscheinens bis jetzt, und sagen Sie mir mit-gutem Gewissen (wenn Sie anders noch solches vermögen), ob sich auch nur in einer Nummer nicht entweder eine Kritik irgend einer unserer heiligen Ceremonien, die lächerlich gemacht werden, findet, oder ein Angriff gegen Grundsätze, die seit Jahrhunderten von Israel angenommen und anerkannt sind, so daß Sie glauben machen, daß Jene, die diese Ceremonien halten oder diese Grundsätze bekennen, Blödsinnige — verzeihen Sie mir den Ausdruck— find. Es wäre gerechter, Sie und Ihre Nachtreter „Rückschreitende" zu nennen. Sie wollen eine Religion ohne Ceremonien, ohne äußere Gottesverehrung ....; Sie wissen nicht, was Sie wollen, und daher verursachen Sie, daß man zurückschreite, zum Christenthum. In diesem finden .sich hervorragende Männer, die wohl einsehen, daß Religion ein Bedürfniß sei und die die Menge ermahnen (belehren), indem sie ihr selbst ein Beispiel geben, während Sie die Abschaffung unseres Glaubens predigen und Ihre Sarcasmen über jedes fromme Werk, jede wahrhaft israelitische Einrichtung ausgießen. Allein Sie mögen machen, was Sie wollen; wir haben gegen Sie den Willen Gottes, der uns gesagt hat: 'toi “paa w *) Ueber diesen auf. wunderbare Weise (!) bekehrten Ratisbonne vergl. vor» Jahrgang S. 77.

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