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Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums · 1845-07-01 · 7 (Juli 1845) · p. Seite 280

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Journal
Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
Volume
2 (1845)
Issue
7 (Juli 1845)
Date
1845-07-01
Page
Seite 280 (sequence 34)
Language
German
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280 Recensionen. weiß, daß npii» w»a nur dann stattfindet, wenn eine n«->nn voranging. Und dieses wäre also nicht sündhaft, wenn Jemand bei Gott geschworen, etwas nicht zu thun, man ihn an seinen Schwur erinnert und er den Schwur bricht und es dennoch thut, und zwar nicht etwa aus snzntr (das zuletzt doch die Grundlage des Tips» ->pi9 aän bildet und das der obige wö» im Auge gehabt zu haben scheint), sondern erübertritt ihn ans Geringschätzung, aus bloßer Mißachtung: hierin läge nicht ein Frevel? — Und sollte überhaupt die Übertretung eines promissorischen Eides nichts Strafbares haben? Hr. H. führt den Sefer Hachinnuch 30 an: «b an«i rmasi aavan ",ai 'isi na«n ‘nsnriaa nix ‘n'roa «*n t& n^n. Und dieses' Ware nicht in der That so? Wird nicht jeder Morallehrer diese Wahrheit eingestehen? AberHr.J H. führt an, um die Columnen zu füllen und den etwa leichtgläubigen Leser zu täuschen, sowie überhaupt, wie sich sogleich zeigen wird, diese ganze Argumentation Kirchheim gar nicht trifft und mit dessen Widerlegung nichts zu thun hat. Und trotz der Vorliebe des Hrn.H., recht viele Worte zu machen, bis der Leser irregeführt wird, zeigte er hier doch die Selbstüberwindung, die unmittelbar vorhergehende Stelle des Chinnuch zu verschweigen, wo dieser sagt: ttrnian htai r«*ipa «-»nro w*p «Vi 9aw2 aa’&a npü' nsiata yw «irr teassra ‘ßssian «^«aarnn troirp inva 1229 ‘asa ‘■m i«i «aa ‘'toansiaio •nsa ^>p^w sw «im aar na«b Vfrsn am aasan '*»a apial ^Ma Wteiö rü»i«n na« p«D -a^-a aai«a tnpb« n«a^a i»pa «in N2N. Und hierauf fahrt er wie oben fort: 'w nitö»! 9a^:n -,ai. Also auch hier richtig die Natur des assertorischen und promissorischen Eides angegeben. Hr. H. hat hiervon nach seiner redlichen Weise geschwiegen. Doch Herr H. ist sehr ingeniös: er will erst die vorzugsweise Heiligkeit des promissorischen Eides auf rabbinischem Gebiete Nachweisen und daraus folgern: ist dieser Eid auflösbar, so ist es auch der assertorische'(Orient 'S. 216). Der Zusammenhang ist zwar nicht klar, ist höchstens ein äußerer, dem Wortklange nach: der promissorische Eid ist heilig, der assertorische Eid ist heilig; jener kann aufgelöst werden, also — auch dieser. Daß nach dem Princip und Wesen der Auflösung hier ein Unterschied liege, darüber hofft Herr H. durch seinen Instinkt geleitet wegzukommen : daß der Chinnuch selbst an der angeführten Stesse das Wesen der Auflösung des promissorischen Eides angibt: aisai nasm *pa raftin inrna i«n ^aarra tma '*0*1 itwatt»? ao«aa msl ns9 lA nrf> Wasa rvrawn win, tote sollte dieses, da es in den Kram des Herrn H. nicht paßt, angeführt oder berücksichtigt werden? Der Leser wird seiner vielfach erprobten Ehrlichkeit glauben, und so lacht Herr H. hinterher der Wahrheit und der Wissenschaft ins Gesicht. Doch wir wollen ihm aufmerksam folgen und seine halsbrechenden Sprünge genau beobachten. , Herr H. vermag einmal nicht einen Begriff tiefer aufzufaffen, und so

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