Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Volume
- 2 (1845)
- Issue
- 7 (Juli 1845)
- Date
- 1845-07-01
- Page
- Seite 278 (sequence 32)
- Language
- German
- Belongs to
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278 N Zur Wissenschaft des JudenLhums. Nicht uninteressant ist es, die Chronologie des Bostami (nach Wetzstein, Ml. d. Or. 1841. S. 222 — 4) zu vergleichen. Die 4 Hauptaren find nach ihm: Von der Sündfiuth Lis Alerander 1792, bis Diokletian 3387, bis Hidschra 3725, bis Jesdedscherd 3735 (die Tage habe ich weggelaffen). Nimmt man hier für die 3 Tausende immer 2, so haben wir wieder genau die jüdische Rechnung, nämlich Hidschra 4382 u. s. w. (s. oben Anm. 7); daher halte ich auch die Tabelle das. S. 224 Anm. 6 für corrumpirt. — Den schon von Wetzstein bemerkten Widerspruch der anderen, angeblich nach der jüd. Uebers. der 72, dem Almagest (vgl. d'Herbelot: Nabonaffar HL 600) u. s. w. aufgestellten einzelnen Daten übergehend, bemerke ich nur noch, daß die 6 Jahrtausende, welche bis zum Erscheinen des letzten Propheten durchaus herausgebracht werden sollen (s. auch Abulfeda und Bastami a. a. O. S. 54. 141), auf p-erfischen (s. Hamza S. 64) und spateren jüdischen Ideen (s. die interessante Stelle bei Zunz, got. Vörtr. S. 277, a) von der Weltschöpfnng und Dauer nach dem tausendjährigen Gottestage (s. Geigers Preisschr. S. 78. Wahl S. 390) beruhen, worüber mehr in meiner Uebersetzung des "pEi nusp zu 24 b. (Fortsetzung folgt.) Aecention e n. 118 N121WN U. s. W. .(Fortsetzung.) Aber wir werden auch, und wir hoffen mit uns Herr Kirchheim, Hrn. H. bedeuten, daß ein redlicher Forscher aus auf die Spitze getriebenen Sätzen nicht folgert, sich nicht an einzelne an sich schwer zu erklärende Stellen hält, sondern das Ganze aufzufassen versucht und nach dem Gesammtgeiste urtheilt. Würde Hr. H. dieses begreifen, so müßte er auch einsehen, welcher doppelte Verrath in seinen Denunciationen und Ln seiner Schadenfreude über manche Stelle liegt, die von der Theorie in einer zu weit getriebenen Speculation ausgesprochen wurde, diese Speculation. ein erstes Prineip oft zu weit verfolgte, ohne auf das Leben und ob es gar im Leben Anwendung findet, Rücksicht zu nehmen: ein Verfahren, dem man nicht allein im Talmud, sondern von der Stoa bis auf das scholastisch-christliche und mahomedanische Mittelalter herab begegnet. Die Stelle 'isi nVo gehört zu den schwierigen Stellen dieser Art und stützt sich auf das Princip np'tfa t»n (das doch wohl auf den assertorischen Eid keine Anwendung findet), aber in dieser ganzen Halacha überhaupt zu weit getrieben ist: und daher den Späteren viele Verlegenheit mit der Frage machte, wie sich nipön finde, da doch hier eine psv ist (vergl. Tasesot Gittin 33 a wspsai rh und