Mannheim
Compact Memory

Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums · 1845-07-01 · 7 (Juli 1845) · p. Seite 273

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
Volume
2 (1845)
Issue
7 (Juli 1845)
Date
1845-07-01
Page
Seite 273 (sequence 27)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
84% known words query
IRI
…/2744856-2744869-2744877--0701-2745652
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Zur Wissenschaft des Judenthums. 273 ber gar kein 8obrra mobile hat, so muß er dasselbe st et s durch x pro8tb. in ein qme8oe»8 oder in einen Vocal (meist a) verwandeln y für * (je’) erscheint dann (vgl. das Syrische). — nam Ende kann arab. nur durch agegeben werden, da n im Arab. nicht quiescirt.— 3) D^Mkeim und der Assonanz zu Liebe werden Namen umgestaltet z. B. H a b i l und KabilfürKain und Habel (Geiger, Preisschr. S. 103. 203. Rückert, Hariri, Mak. 31. (25), vgl. äthiop. Kajal,' auch ist im Arab. jod und be nur durch einen Punkt verschieden), Thalut und Dschalut (s. unten Anm. 10), Z akk a r i a Ben Hßrakia (s. Anm. 8), Jadschudsch und Madschudsch ai* (Geiger a. a. O. S.74. Weil, Bibl.Leg. der Muh. S. 278, und noch Tschin und Matschin bei Herbelot, Nuh.IU. 668); des Reimes mit anderen Worten halber heißt Elias im Koran einmal Eljahin (s. Anm. 12), sowie Sinai: Sinin (s. Geiger, S. 190), vgl. die Namen d. 5. Städte Sodoms bei Herbelot (Loch. III. 207). — 4) Übersetzungen, z. B. Mirjam heißt auch Kolthum (Weil, Bibl. Leg. S. 141. 182), rfto heißt arab. fettwangig, robust, also — tMa. von "na! Man steht, daß die Kunde der Namenbedeu tu n g e n hier noch gewinnen kann. L o km an ist Uebers. von Bileam (s. Nachlese S. 64).— Balkisa halte ich für Malika Saba (ftAsa d^2Ä), M. und B. wechseln besonders im Arabischen sehr häufig, so entstand Balikasaba, und das letzte b a wurde apocopirt! 5) Historische Rückstcht und die Annahme von Epithetis als Eigennamen veranlaßte die meisten Namenbildungen, die hier zu weit führen würden. Die anfangs unfruchtbare MutterMaria's heißt Hanna (Weil, a. a. O. S.280). Chobab Heißt Schoeib, d. h. der Stabbesttzer (Geiger S.177. Grade dieser Name gehört unter die echt arabischen nach Bostawi, Ltbl. d. Or. 1841. S. 90.140). In Thalut findet Geiger die Bedeutung: der Lange u. s. w. — 6) Häufig sind, vielleicht durch Abschreiber, ähnliche arabische Buchstaben verw echselt, z.B. Korah heißtbeiWeil(S.181) Jbn Joßhar 3bn Fahit statt Kahit (nnp *p p). Zuleicha heißt nach Wahl (Koran, S. 184) auch Rail. Mit den Prophetenfrauen ist aber eine eigene Confuston vorgefallen, man vergl. intosi (, ähnlich), die Frau Loths und r&rfco Jbie Frau Noah's (Wahl 612), deren Verwechselung Geiger (S. 111) schon vermuthet, ob zwar der Unglaube der letztern aus den beiden ttasa' (Ber. Rab. Cap. 23, vgl. rfcipin und die Dämonin Naema bei R. Bechai, Comm. Gen. kol. 15. s. Ltbl. 1844. S. 600. Anm. 10) sich erklären ließe. Andere Belege und an Namen sich knüpfende Daten finden sich in dem Nachfolgenden, und es bestätigt sich auch hier bei den jüdischen Urhebern der arab. Sage und Geschichte, daß Namendeutung für jüd. Geschichte, -Sage und Geographie unentbehrlich sei (vgl. die Bemerkungen Dukes', Beiträge u. s. w. S. 49). -

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.