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Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums · 1845-07-01 · 7 (Juli 1845) · p. Seite 266

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Journal
Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
Volume
2 (1845)
Issue
7 (Juli 1845)
Date
1845-07-01
Page
Seite 266 (sequence 20)
Language
German
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266 Ueber manche durch den Fortschritt der Medicln tm Judenthum >e. lichsten Elemente enthält, von denen aus Vieles für den Fortschritt zu gewimen ist, und daß, soll das Reformiren nicht planlos sein und allein von subjektiven Beziehungen und wie man sich den Glauben zurechtgelegt abhangen — ein Verfahren, welches wie wir schon früher (Mai- Heft d. I.) bemerkten, nie Befriedigung des religiösen Verlangens gewähren kann, — gerade von hier aus eine Norm für die Reformen aufgefunden werden muß. Durch den Fortschritt der Medicin muß nach dem Grundsatz: sjb5 mps ‘taw®-ai 1"« „wo es sich um Erhaltung (Rettung) eines Lebens handelt, da tritt jedes andere Gebot zurück" *, sich nothwendig manche Aenderung manches talmudischen Satzes zeigen; und dieses vorzüglich da, wo dieser selbst einen W» mp® zur Absicht hat und die fortgeschrittene Medicindas Gegentheil zeigt, oder wo er einen ®sa mips nicht vermuthete und die heutige Medicin ein solches Vorhandensein lehrt. Wir heben hier drei Punkte heraus: I. Das Aussaugen des Blutes bei der Beschneidung (raras). II. Die Sektion der Leichen. III. Die längere Nichtbeerdigung der Todten (wn»n raVn). Doch werden wir bei letzterm Punkte, da er schon seit vielen Jahren vielfach besprochen wurde, weniger verweilen, und uns begnügen, der früher« Literatur einige kurze Bemerkungen beizufügen. I.'Das Aussaugen des Blutes bei der Beschneidung. Ueber diesen Gegenstand wurde in. neuerer Zeit viel abgehandelt, und fügen wir den Werken, die hierüber sprechen, zwei Gutachten bei, an die wir manche weitere Folgerungen knüpfen. A. ' Ueber die Mezi-za, oder über das durch den Beschneider zu vollziehende Aussaugen des Blutes mittels des Mundes beim Beschneiden der jüd. Knaben. Ew. Hochwürden wünschen meine individuelle Ansicht über den Act der Meziza beim Beschneiden der jüd. Knaben zu vernehmen, da ich in meinem frühem Aufsätze „die Beschneidung der Juden und Gefahrlosigkeit dieser Operation" (5. Heft, 1. Jahrgang dieser Zeitschrift, S. 194) geflissentlich nichts darüber sagte, und mit Freuden komme ich Ihrem Wunsche entgegen, so divergirend meine Ansicht über'dieses Blutausfaugen von der allgemein darüber herrschenden auch immerhin * ‘TO! »Ji w» ■ph „mit Ausnahme von Götzendienst, Jncest und Mord" wird hi»,»gefügt.

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