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Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums · 1845-06-01 · 6 (Juni 1845) · p. Seite 246

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Journal
Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
Volume
2 (1845)
Issue
6 (Juni 1845)
Date
1845-06-01
Page
Seite 246 (sequence 48)
Language
German
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m Recenfionm. torische Eid — ist doch in jedem FM ein falscher Schwur, und richtiger also als der in vielen Rechtslehren häufig gebrauchte Ausdruck „ Meineid “ für beide Arten der ( unwahren ) Eide: und wie kindisch wäre es, wollte man, weil nach einer geMuen Terminologie für unwahren promissorischen Eid eigentlich nur der Ausdruck „falscher Schwur" und nicht „Meineid" paßt, der Rechtslchre absprechen, daß sie den "Unterschied zwischen unwahrem assertorischen uud unwahrem promissorischen Eide kenne. Herr H. folgert aber nicht nur, daß, weil die jüd. Lehre beide Arten mit “ip® wa» benennt, sie keinen Unterschied kenne, sondern erwähnt auch keiner der vorgedachten Stelle», wo zwischen assertorischem und promissorischem Eide geschieden wird: dieses Ware also schon an sich ungründlich genug. Aber wenn 1) Herr H. für die.Behauptung, daß beide Arten Eide apio nsiatö sind, aus obiger Stelle Schebuot 20" nur "lpa bai« «Vi bam anführt und den Nachsatz «iA''nb3««-i'>nb3«,der gerade das Gegentheil von seiner Behauptung aussagt, ausläßt; wenn 2) er die obige Stelle aus Schebuot 21a bai« «Vi ioi« 'iai ■pai «r« *>3 Vn"1 «Va "Y13 ganz ausläßt, obschon er die in derselben Zeile stehende Stelle SpVrai pass «sns citirt;-wenn 3) er kl^bnai aasa sa*'« «»führt und verschweigt, daß sich dieses hinaus beziehe, wo gesagt wird-riio ^3-r «bi ^38; wenn 4) er aus obigerStelle aus Maimonid. Schebuot 4, 2k. nur deN Nachsatzeitirt und das frühere lnsia« r»®aö Tisa >3i bau« saias ts« npibna ■’saai KWh saa» auslaßt: so hat er mit der empörendsten Unwahrheit geschrieben und ist es bei ihm offenbar nur auf Täuschung des etwa diese Stellen nicht nachschlagenden Kesers abgesehen. Wir haben auf diese Seite des Hrm H. schon aufmerksam gemacht und welchen unerhörten Mißbrauch er treibt; welcher Antwort kann man sich von ihm gewärtigen? Er wird schreibe» und wieder täuschen. Darum ist unsere Forderung: Hx. Holdheim wähle stich zwei ihm competent scheinende Dichter' und von uns werden ebenfalls zwei solche Männer gewählt werden: ihre Name» theile Hr. H. i» hex Allg. A. des Judenthums mit, «ud wird dieses auch von uusexex Geht« geschehen; diese solle« «ach dem Angeführte« entscheiden, ob Hr. H. hier nicht auf eine sehr ««redliche Meise z« BZerle gegangen und wird stich zeige«, ob «ach solcher Kuredlichkeit einem derartige« Gegner das talmud. Judeuthum oder ei» redlicher Man« Rede zu stehen braucht. - Wir könnten hier abbrechen; doch weil der Angriff uns gilt und unserem Werke vielfache Fehler-vorgeworfen werden, so wollen wir sehen, wie es weiter um die Polemik des Hrn. H. stehe. Auf die Bemerkung, daß der

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