Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Volume
- 2 (1845)
- Issue
- 4 (April 1845)
- Date
- 1845-04-01
- Page
- Seite 155 (sequence 37)
- Language
- German
- Belongs to
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Allgemeine theologische Bibliographie. 155 I. 104. Hamb. 179.) nicht zurückblickende Einleitung. Dasselbe mag mit dem Vta des R. David Kimchi geschehen^ den er nach Elia ercerpirt, denn auch die von ihm. benutzte Venetianische Ausgabe von 1545, die ich nicht gesehen, enthält lateinische Bemerkungen (Wolf. I. BOß.). In den Noten dazu leitet er die bekannte Stelle des Juchasin (cf. de Rossi-Hamberg. p. 123.) mit folgenden Worten ein: „jam plures per annos maximae id curae mihi erat, üt cognoscerem vocem; tandem de hac re monitus sum legendo librum 'pvn'v p. 132 c. I. und nun kömmt die Stelle (p. 40.)! Die Stelle aus Kimchi's Kommentar zu den Psalmen ist aus der Ausgabe des P. Fagius. Jena 1542 (p. 42.) und diese hat eine lateinische Uebersetzung. Die Stelle aus dem tMT&a "W von Jbn Esra ist von Burtorf (tract. de Punctor. Voc. et Accent. Orig. Art. et Aut. Basel 1648. p. 13.) citirt und übersetzt worden) diese Uebersetzung ist hier abgeschrieben; zum Verstandniße der Note p. 69. bin ich aber, trotz der größten Anstrengung, noch nicht gelangt. Was seine Einleitung zu Jbn Esra betrifft, enthält sie Dinge, die de Rosst (vir. st. I. p. 8. Hamb. 4. 5.) nicht mehr enthält. Das Specimen aus dem Berliner Codex des Menachem b. Seruk könnte von Corve selbst übersetzt sein, die Eleganz des lateinischen Stils, die ungeheuer ist, begünstigt wenigstens diese Conjectur. Daß es heißt analogiam non reperitnr und secundam für secundum, kann Druckfehler sein, aber primitierem sensnm für primitivum, was doch lateinisch ist, scheint mehr als Druckfehler zu sein. Es giebt gar kein Adj. primitieris, e. Auch et non voluerunt ist ebenso wenig klassisch, wie das Jmperfect. nach dem Präsens, und es ist bedauerlich, daß gerade in diesem Stücke die Druckfehler sich so sehr häufen. Explieet für explicabit, habere pro für Etwas halten; „si radix sit NN22 explieet nobis literam Alef initio vocabuli, quamobrem praefixa sit" heißt: „wenn NN32 Wurzel ist, wird sie uns den Buchstaben $ erklären am Anfänge des Wortes, weshalb er vorgesetzt sei." . Das wäre nun Alles verzeihlich, wenn man nicht dabei fragte, warum ein Mann lateinisch schreibt, wenn er in diesem so unverständlich ist, als das, was er dadurch erklären will. Das Specimen aus Meor Enajim ist das , was Burtorf seiner Ausgabe des Cusari (Basil. 1660.) p. 415 in lateinischer Uebersetzung beifügt, die er nicht einmal ganz, sondern nur bis p. 420 abschrieb. Die Einleitung kennt zwar nicht de Rosst, auch nicht Zunz im Kerem Chemed, aber doch Jost (VIII. 199.), der mit einigen Zeilen des Asaria Erwähnung thut. Mit Mäimonides beginnt das dritte Buch mit einer Stelle aus More Nebüchim, und hier ist Corve auch einmal ehrlich; er schreibt nämlich: „1. H. seeund. edit. Sabion. a. 1553. et V. L. ex edit. Bantorf. Basel. 1629." und bekennt hiermit, daß er abgeschrieben hat. Für diese Ehrlichkeit bestraft er uns durch die Einleitung. Bei dem Cusari, der nun folgt, hat die Ehrlichkeit schon ein Ende; in der Einleitung heißt es: „Speciminis textiuft ex edit. naf. Basil. 1616. et notas D. Rauschen