Mannheim
Compact Memory

Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums · 1845-03-01 · 3 (März 1845) · p. Seite 119

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
Volume
2 (1845)
Issue
3 (März 1845)
Date
1845-03-01
Page
Seite 119 (sequence 41)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2744856-2744869-2744873--0535-2745482
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Recenflonea. 119 uns. Rec.) zu suchen ist. Das gentiticium „nt Barzeloni" ist entweder aus Verwechselung mit Abu Caspi (spr. Kasefi, d. i. Schuster?) entstanden, oder von Josefs Ahn (Schimeon?) übertragen. Eine kleine philosophische Abhandlung, wahrscheinlich aus dem Arabischen schlecht übersetzt, fand Munk in Paris, und Dukes (a. a. O.) in Leyden (Leg. Warner, No. 15.). Sie erscheint in der Form einer Replik auf eine unbefriedigende Antwort seines Lehrers (Maimonides) auf eine frühere Anfrage. Bescheiden wendet der Verfasser auf derselben die Worte des Dichters vom Meere an: „Die Wolke (der Schüler) schüttet ihren Regen hinein, allein es erhält keinen Zuwachs, denn es ist von seinem eigenen Gewässer"! Der Vers, erwähnt eines Werkes über Metaphysik, und eines von beiden kannte wohl Abravanel (Frag. R. Saul Kobens 18 c), wie Munk in den Addend. nachweist"). Munk schließt, daß diese Abhandlung während Joseffs erstem Aufenthalte zu Aleppo, vor Abfassung des Morch; verfertiget sei. Vielleicht gehört sie jedoch zu den Resail, die 3osef von Alexandrien aus an M. schickte (vrrgl. Abravanel, Comm. des Moreh, Ein!.), welchen er wohl schon damals „Lehrer" nennen konnte. — III. Medizin. Jbn Abi Oseiba C. XV. citirt ein Werk Josefs Zur I'ordre a suivre dans l’usage des aliments subtils & epais; und auch dieses Werk halte ich nicht für verloren! Wüstenfeld hat nemlich einmal (§. 212.) „JussufBen Jahja" nachMbulfaradsch, dann aber finden wir bei ihm (§.246.) nach Jbn Abi Oseiba C. XV. (vgl. S. 144, No. 41.) folgenden Artikel: „Abul Heddschadsch Juffuf Ben Omar Jbn el Resul elJsra'ili, Arzt in Egypten, schrieb: Inder probatae fidei de medicina, über einfache Mittel in alphabetischer Ordnung, gewidmet dem egypt. Sultan el Malik el Aschraf (!) Omar Ben Ju ssuf, welcher nach einer Regierung von 20 Monaten im I. 696 (1296) starb. Cod. Bodl. 550." An der Identität kann kaum gezweifelt werden; zur Hebung der Differenzen kann ich im Augenblicke nur bemerken, daß der Beiname Abu Omar beim Bornamen Josef zu den erwähnten historischen zu gehören scheint (vergl. Bethulat Bat Jehuda S. 19, 20; Dukes, Mos. B. Esra S. 16, No. 174.), und so dürste der Name des Schriftstellers eine Verwechselung des Herrschers veranlaßt haben. Auf den Beinamen Jbn el Resul (Sohn des Gesandten) beziehen sich vielleicht die erwähnten Worte Charifi's: sroA brr “jnoa mtxai? vergl. noch Not. p. 59 l. Z. nw irr rrin tra (i. Mos. 20,7)? und p. 61, 6 .82t»? — Wir freuen uns, durch die Nachweisung verloren geglaubter Werke Josefs den Forschern neuen Stoff gegeben zu haben, und werden weitere Belehrung dankbar annehmen. Auch wünschten wir, gelegentlich dargethan zu haben, welche Beachtung die arabisch en Namen jüdischer Schriftsteller erheischen, 26) nip22ist so viel wie 212N, s. Gz. Chajim von Ahron B. Elia, S- 13 ff. — Ni28i (56, pan.) I. fWKl — (57, Z. 7) l. “iW'fil —

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.