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Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums · 1845-03-01 · 3 (März 1845) · p. Seite 113

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Journal
Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
Volume
2 (1845)
Issue
3 (März 1845)
Date
1845-03-01
Page
Seite 113 (sequence 35)
Language
German
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Recensionen. 113 und dem Studmm der Medizin zuwenden, und dabei mit dem Gesetzstudium beschäftigen auf die rechte Weise (np^pnn n"ra scheint mir so viel als: nach dem Vorhergehenden; Munk übers, „de la Thorah selon la vraie methode; " wahrscheinlich mit Beziehung auf die nachfolgende Anweisung über das Talmudstudium, worüber vergl. Dernburg, S. 1L8 — 9). — Ueber seine eigene ärztliche Tbätigkeit spricht sich hier Maim. fast ganz so,~ wie Ln seinem Schreiben an Sam. Jbn Tibbon (vergl. auch Wüstenfeld, S. 110) aus. Munk bringt uns noch (p. 29) ein Lobgedicht des Kadhi Es Said Ben Sena el Mulk, worin es heißt: „Galens Medizin ist nur für den Leib, M.'s auch für den Geist. Mit seinem Wissen könnte er die Unwissenheit, die Krankheit des Jahrhunderts, heilen u. s. w." — Uebrigens war M.'s Auszeichnung als Arzt nicht gerade durchaus lucrativ, denn er spricht von seiner medizinischen Reputation bei den „Großen, an denen nicht viel zu verdienen " (p. 30). Wie man jedoch Alles übel auslegen kann, wenn man durch die trübe Brille des Neides sieht, so hören wir von Abdellathif (bei Dernburg, S. 420): Es beherrscht M. Liebe zum hohen Rang (!) und Dienstwilligkeit (sie) gegen die Großen"! — M. beklagt sich, kaum die Mußestunden zu gewinnen, um Medizin zu studiren, „denn diese Kunst ist lang und schwierig für den Mann von Religion und Gewissenhaftigkeit" (p^pnn, nach Munk: „exaetitude," vergl. auch das diätetische Sendschreiben, Kerem Chem. HI., S. 25, deutsche Uebers. von Winternitz, Wien 1843, S. 56). — Bei Erwähnung Jbn Roschds widerlegt Munk neuerdings die bekannte Fabel, daß dieser, der Lehrer M.'s, sich zu den Juden gestüchtet u. s.w., gegen welche schon Jbn Caspi im Commem. zum Moreh seine Stimme erhebt und meint: „M. habe nie die Schriften JbnRoschds gesehen (s. jedoch den Brief an Jbn Tibbon Peer ha-dor 143! Josef sNot. p. 59] stellt Maim. neben Jbn Roschd). Wie ich mich aus der A. Z. d. I. und dem „Orient" erinnere, hat diese Berichtigung zu einem Prioritäts-Streite zwischen Leb recht und Munk Veranlassung gegeben, dennoch beruft sich noch neulich S chmölders (Berliner Jahrb. 1844, Col. 740 — l) auf Wüstenfeld (S. 109), der nicht einmal Dernburgs Leistungen kannte, gegen Ritter!18)— Nach einer Lücke im Manuskripte empfiehlt M. seinem Schüler eine seiner liebsten Freundinnen sehr angelegentlich, über welche wir mehr als Munk's Vermuthungen (p. 32) wissen möchten, da 18) Vorl. üb. uns. Kenntniß d. arab. Phil. Gött. 1844. (s. Gott. Gel. Anzeigen 1843. Stk. 194 — 5.) — Schmölders (a. a. O., Col. 749) behauptet auch gegen Munk (Art. Arab. Phil, im viel, des scienees phil. Paris.), daß man die Lehre der Mutekellimin nicht aus dem Moreh schöpfen dürfe (vergl. noch Delitzsch Litbl. 1840. No. 45.). Allein dieser zelotische Arabist schlagt sich mit eigenen Waffen, denn er kennt die Ausdrücke Kelam (c&£o) und Muatazile (s. das. Kol. 739) schlechter als Ritter!! Letzterer hat übrigens, wie ich hieraus ersehe und auch Hr. Ink mir berichtet, Ez Chajim v. Ahron B. Elia benutzt.— Frankel, Zeitschrift ll. 9

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