Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Volume
- 2 (1845)
- Issue
- 2 (Februar 1845)
- Date
- 1845-02-01
- Page
- Seite 76 (sequence 38)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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76 Recenflonen. Necensionen. Notice sur Joseph Ben-Jehoudah ou Aboul Hadjadj Yousouf Ben Yahja al Sabti al Maghrebi, disciple de Maimonide. Par M. S. Munk (Extrait du Journal Asiatique) Paris. Imprinierie Royale 1842. 8. 73 S. Nachdem die deutsche Uebersetzung dieser kleinen, aber interessanten Schrift von Dr. I. F ü r st (Litbl. des Orients 1842, No. 51. Col. 807 f.) ungeachtet des wiederholten Versprechens baldiger Fortsetzung (Anm. zur „Nachlese" von Duck es Litbl. 1843. Col. 139) bei den ersten 8 Seiten stehen geblieben, dürste eine ausführlichere Besprechung derselben um so zweckmäßiger erscheinen, als vielleicht Res. nicht der Einzige ist, der bisher um die Anschaffung des Originals aufBuchhändlerweg vergeblich sich bemüht hat.*) Die vorliegende Notice tritt nach Inhalt und Form selbstständiger, als die frühere bekannte, über Saadja auf, worüber besser am Schluffe dieser Rec. das Endurtheil gefallt werden mag. Hier wollen wir nur erwähnen, daß auch über Jos. V. I. der Biograph Saadja's (Rapap. Nathan S. 77) Notizen gab, die wir hier, u. zwar ohne Eitation, wiederfinden. 2) Auch über Maimonides finden wir hier Manches in dieser Abhandlung, was besondere Beachtung zur Pflicht macht. Der Gang der biographischen Untersuchung ist durch die besondere Beschaffenheit der Quellen 3) der, daß von Ios.'s Namen (S. l) und einer sichern Lebensperiode (S. 11) ausgehend, das Unsichere festgestellt, und als Rekapitulation der Resultate eine kurze Biographie (S. 52 — 4) gegeben wird, die wir, als Frucht der recönstruirenden Kritik, in der Ganze unserer Besprechung der Einzelnheiten voranschicken. Eine kurze Besprechung der Schriften Ios.'s bildet den Schluß (S. 54 — 8), 3 Briefe zwischen Jos. und Maim., hebr. und franz. (S. 59 — 7l) und ein unedirtes Gedichtchen Charisis, zum Lobe Ios.'s (S. 72), einen Anhang. 1) Erst nachdem ich den großem Artikel über „Maimonides mediz. Schriften den „Oesterr. Bl. f. Lit. u. Kunst" (im Juli) übergeben, erhielt ich in Dresden durch die Gute des Hm. Dr. B. Beer die „Notice." 2) Eine kurz gefaßte Berichtigung Sr. Ehrw. des Hm. Rabb. Rap. mag hier folgen: „Die Benennung "»nsns (a. a. O.) entstand aus Verwechselung mit Josef, Bruder N. Meirs, Sohn R. Baruch, im Milchemet (vergl. Tachk., C. 46., S.63b); „natnynan" heißt nicht „Jerusalem," sondern d. Orient überhaupt im Gegensatz zu m-iSE. (Magbreb)." 3) Namentlich des Wesir el Kifti's Taarikh el hukemai, u. zwar nach dem Auszuge v. Zuzeni, jedoch vollständiger als bei Castri, der dieß Werk u. d. Titel: \ „Bibi. Philosorum“ ctirt.