Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Volume
- 1 (1844)
- Issue
- 9 (Dezember 1844)
- Date
- 1844-12-01
- Page
- Seite 359 (sequence 33)
- Language
- German
- Belongs to
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Allgemeine theologische Bibliographie. 359 ÖttMriB)/ dessen Drittheil 5642, also für den dreijährigen Cyclus nur um 200 zu wenig) (s. §. 9), welches bei einzelnen Büchern stch mitunter nur auf 9—10 Verse reducirt. Nun ist zwar die Peschito nach einjährigem Cyclus abgetheilt (s. §.8)) allein da man der Kinder halber auch da die Theilung zuließ (s. §. 4), eine Übersetzung aber vorzüglich solchen gewidmet ist, so hat dies nichts Befremdendes. §. 11. Resultat. Das Festhalten an die ursprünglichen Abtheilungen Mosis (Berach. 12, b u. s. w. s. §. 1) ist nicht so strenge zu fassen, sondern unterlag Abweichungen, und selbst der ein- und dreijährige Cyclus vermischten stch bei der Unterabtheilung. — Ein Kriterium für die Verszertheilung geben vielleicht die trennenden Accente (jtop P]pT riJID MN8). - §. 12. £)te übrigen Bücher der Schrift. - Wir zählen 150Psalm, und haben nur 149, da Ps. 1 u. 2 für einen gilt, nach Tr. Soferim (s. §. 6) nur 147. Am Anfang der werden 17 Sedarim gerechnet, vielleicht für die 17 Selichottage (als Maximum), und Selichot stammen aus der Zeit der Geonim. Die Bezeichnung befindet sich am Ende (s. §. 3). — Auch hier stimmen die masoret. Sed. nicht mit dem Talmud (Meg. 24, a) wo drei aufeinander folgende Verse in 3 Abth. getheilt werden, die sich unter den 26 Abschn. der Masora nicht finden. — Auch Esther theilen die Soferim in 17, die Masora in 5 Abschn. — Unterschiede bietet auch die Verszahl. Die Psalmen haben nach dem Talmud (Kidd. 30, a) 8 Verse mehr als der Pentateuch (5888-j-8 — 5896), bei uns nur 2527. Also-scheint auch hier die pädagogische Verstheilung zu eristiren, und ist vielleicht an den Accenten *]DriD fcOID-NnrDHK zu erkennen.— Die Chronik hat nach dem Talmud (ib.) 8 Verse weniger als der Pent. (also 5880) bei uns 1656, wobei aber freilich Esra mitbegriffen sein kann (s. Zunz g. V. S. 21). - Zur Geschichte der Versabtheilung ist noch zu bemerken, daß das Wort btOpD (Obadja V. 9) schon im Talmud jer. (Peah C. 1) zu V. 10 gezogen wird, wie bei Sept. Vulg. Peschito, Arab. (s. Eichhorn Einl. I, 77). — Res. bemerkt hiezu noch, daß die schwankende Bezeichnung von Ende und Anfang (s. auch oben §.3 u. §. 12) leicht zu solchem Hinüberziehn veranlassen konnte. Ein willkürliches (?) Hinüberziehn mehrerer Versabtheilungen wird Sa ad ja vorgeworfen von Jbn Esra (Afg. Meosnajim s. Luzzatto Proleg. pag. 189, die Nachweisung). Vielleicht ist auch zu dieser Vers-Zertheilung und Bezeichnung das Schwanken in der Verbindung mancher Worte nach dem Talmud (s. Joma 52, b. u. s. w. vgl. Tos. Abod. Sara 20, a Asgw. "U NN8) herbeizuziehn? — M. Steinschneider. Ueber das Verhältniß der ägyptischen Sprache zum semitischen Sprachstamm. Von Th. Benfey. Leipzig, 1844. X. u. 367. S. 8. Vorliegende Schrift ist der „erste Versuch" über den im Titel genannten Gegenstand, und zwar behandelt dieser das Verhältniß der Flerions-