Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Volume
- 1 (1844)
- Issue
- 7 (Oktober 1844)
- Date
- 1844-10-01
- Page
- Seite 271 (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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Allgemeine theologische Bibliographie. 271 rechnet; da nach Munk's Bericht ausdrücklich rvfe genannt wird, so ist kein Grund vorhanden an ein anderes zu denken. — Ueber die Variationen von p und dMU p (bei G. immer ben Sita) in den Ausz. des Jbn-Esra wäre ein Wort zu sprechen gewesen. — Chamiel (b&OOn) ist bekanntlich eine Korruption aus btt daher konnte jener Name schon einmal verschwinden. — Bei der Schilderung des eregetischen und grammatischen Standpunktes Saadia's, ist keine gehörige Unterscheidung zwischen dem was er aus der Hagada entnommen, und was seiner eignen Forschung angehört. Von den meisten S. 284 ff. gegebenes Beispielen läßt es sich Nachweisen, daß sie im Talmud oder Midrasch so gedeutet werden, wie sie Saadia etymologisirt. — 2) Der zweite Artikel gegen Bruno Bauer, enthaltend das Verhältnis des Religiösen zur Entwicklung der Wissenschaft, voll gesunder, kräftiger Gedanken. Jndeß dünkt uns eine Zeitschrift, die so langsam erscheint, wie die Geiger'sche am wenigsten geeignet, Tagesfragen, wie die Bauer'sche zu besprechen, (was auch der Herausg. S. 325 nicht verkennt) wenn überhaupt der Bauer'sche Angriff es verdiente, eine solche Literatur zu erzeugen. 3) Jüdische Zeitschriften. (Fortsetzung eines älteren Artikels.) Dritter Artikel a) die Zeitschrift selbst. Der Vers, erkennt mit lobenswertem Freimuthe es an, welche Umstände das langsame Fortschreiten derselben in letzter Zeit veranlaßen, und hebt besonders die etwas stark ausgeprägte wissenschaftliche „Individualität" die derselben eigen ist, hervor. Es dürste aber wohl ein Unterschied zu machen sein, zwischen einer individuellen Richtung der Zeitschrift oder individuellen Ansichten des Herausgebers, zwischen einer einseitlichen Tendenz und einer einseitigen Richtung, b) Die Allg. Zeit, d. Judenthums. Neben manchem richtigen Urtheile muß unter andern dieß, daß die Gründung eines Literaturvereins und Erbauung eines Hospitals zu Jerusalem verhältnißmäßig geringfügige Zwecke genannt werden, uns höchlich verletzen. Ja auch den vom Redacteur jener Zeitung angeregten Misstonsverein, dem der Herausg. dasselbe Prädicat gibt, können wir wohl verfehlt, unzeitgemäß nennen, aber seinen Zweck nicht geringfügig. Der Herausgeber hat auch unter den von d. A. Z. d. I. gebrachten Plänen, deren bis jetzt nicht zu Stande Gekommensein, er „mehr dem Instinkte von der verhältnißmäßigen Geringfügigkeit als dem Mangel an Interesse im Allgemeinen" zuschreiben will, das Project der Facultät nicht angeführt; (das der Rabbiner- Versammlung war bei der Abfassung des Artikels wahrscheinlich noch nicht bekannt); welchem von beiden Umständen ist das Mißlingen dieses Planes zuzuschreiben? Das Urtheil über e) die Israel. Ann. ist — abgesehen von der großen Schonung, mit der anfgetreten wird, als treffend zu bezeichnen, wie nicht minder das über d) den Orient, obgleich die Beziehungen des Namens der Zeitschriftzum Inhalt zu stark hervorgehoben werden. Die Wahl des Namens einer neu zu gründenden Wochenschrift unterliegt oft Verhältnissen, die nicht ganz von dem Redacteur beherrscht werden können. Der Herausg. findet den Eifer, mit dem man sich auf die Damaseus- Angelegenheiten warf, etwas übertrieben; aber nicht „die Erbärmlichkeit der