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Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums · 1844-09-01 · 6 (September 1844) · p. Seite 244

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Journal
Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
Volume
1 (1844)
Issue
6 (September 1844)
Date
1844-09-01
Page
Seite 244 (sequence 38)
Language
German
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244 Reeensiorien. rakter einer Kirche eben in der Anerkennung des Zeichens, das die Aufnahme (wenn auch nicht allein) bedingt, erkennt) nicht eine Inquisition gegen Meinungen, aber eine Ausschließung der die Kirche selbst negirenden Elemente. Mit dem vagen Spruch *rjvp jfjja bl wäre so ziemlich die halbe Welt ohne ihr Wissen zum Judenthum bekehrt. Wer da weiß, wie jetzt die Oeffentlichkeit im Judenthum vertreten ist, der weiß auch, daß ein besonderer Murh dazu gehört, eine Meinung auszusprechen, besonders einer solchen gegenüber, die auch die schmählichsten Verdächtigungen nicht als Waffen zu führen sich scheut. Es bedarf aber nicht der Anerkennung des Res., um den wegen seines Charakters nicht minder als wegen seines umfassenden Wissens hochgeehrten Mann vor dergleichen Niedrigkeiten zu schützen. Im Sinne Aller jedoch, die von jüdischer Wissenschaft Kenntniß nehmen, glaubt er zu sprechen, wenn er den Wunsch ,äußert, daß der Verf. aus der überreichen Schatzkammer seines Wissens uns durch häufigere Gaben als bisher erfreuen möge. Cassel. Lerenüsnen. Die Autonomie u. s. w. v. Dr. S. Holdheim. Zweite Mittheilungen u. s. w. von S. R. Hirsch. (Fortsetzung.) Ist es aber das Gefühl des Rechtes und der moralischen Würde, das in uns pulsirt und den WunschI erzeugt, in die Kette selbstständig freier Bürger als Glieder ausgenommen zu werden, die unbeschränkt ihre einzelnen Kräfte dem Heile des Ganzen weihen dürfen, dann muß die Emancipation auch nur im Gefühle der Freiheit verlangt und erlangt werden. Dieses Nach- und Aufgeben aber, dieses Accommodiren und Amalgamiren ist nicht das Wirken freier Männer) wäre dieses unser Weg zur Emancipation, so hätten wir im Voraus unser Recht verloren, uns entwürdigt, und indem wir darum feilschten und mäkelten und elenden Schacher mit dem Edelsten trieben, das erzielte Recht von uns gestoßen. Aber noch wurde das Accomodationssystem von Niemanden so großartig, wie von unserm Vers, ausgedehnt. In der That, entschlössen sich die heutigen Juden dem großartigen Beispiele der zehn Stämme zu folgen, so wird von Staats wegen ihnen unbezweifelt kein ferneres Hinderniß in den Weg gelegt. Tritt nicht, etwa mit Ausnahme Spaniens, der übergegangene Jude allenthalben in den Staatverband ein? wird nicht überall, sobald er sich zu einem solchen Schritt entschließt, seine Fähigkeit, sich eine fremde Nationalität anzueignen, anerkannt? Wir folgen dem Vers, weiter in seinen wissenschaftlichen Bestrebungen

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