Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Volume
- 1 (1844)
- Issue
- 6 (September 1844)
- Date
- 1844-09-01
- Page
- Seite 236 (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
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236 Allgemeine theologische Bibliographie. der Zeit bekunden, der weit auf der Höhe der Bildung und des geläuterten Geschmackes hervorragt und zur Freude des Vaters sich Ln christliche Gesellschaften und in den Modeton eingelebt. — Dasselbe Verhältnis tritt bei den Töchtern unserer Großen hervor, für die es überhaupt kein Judenthum gibt und deren unschuldiger Sinn doch wohl nicht von dem jüdischen Glauben inficirt werden darf) deren ganze Neigung und Anhänglichkeit hin auf das Christenthum geleitet wird und die von Juden und jüd. Gewohnheiten (unter diesem Namen kennen sie ihre confessionelle Religion) nur mit verachtender Gleichgültigkeit als von Antiquirten und sie gar nicht Berührenden zu sprechen wissen. Und wie herrlich strahlt das Licht der Aufklärung am Weihnachtsabend — oder wie ihn die Juden in gemüthlicher Unbefangenheit und seliger Gedankenlosigkeit nennen: am heiligen Abend —- von den Christdäuwen in Sen Wohnungen See Buden! Wie da in ekelhafter Selbsterniedrigung den Judenkindern von Christbescheerung vorgefaselt wird! — Ja es mußte kommen der Tag, wo unseren Großen nach ihrer verächtlichen Kriecherei die Augen geöffnet wurden und sie erkannten wohin man sie trotz Anschmiegung und Feilheit, trotz Entwürdigung und Aufgeben, trotz Christbäumen und heiligen Abenden rechne. Sie werden nun zur Erkenntniß gekommen sein, daß ungeachtet ihrer unsäglichen Mühe ihre Abkunft vergessen zu machen der Judenhaß ein erstaunlich gutes Gedächtniß habe und er verbinde was sie zu lösen trachten. Mögen sie dann in so ernster Zeit den Verrath, den sie an den armen von ihnen verachteten Juden begehen, in seinem ganzen Umfange ermessen) erwägen, ob sie je im Stande sind, ihn für den Schrecken und die Angst und die erlittenen Mißhandlungen und den materiellen Nachtheil, den er, wenn auch ohne ihr Zuchun, doch durch sie erduldet, zu entschädigen, mögen sie endlich inne werden, wie ihre Freunde das in sie gesetzte Vertrauen rechtfertigten und bei den letzten Vorfällen die Anschmiegung vergalten, mögen sie unter ihren Leidensbrüdern, mit denen sie Eines im Glauben, Eines an Geburt, an Erinnerungen, am gemeinschaftlichen Lose sind, sich Freunde erwerben und ihnen, wie es Männern von Gesinnung und Character ziemt anhängen, und in Erhöhung und Bekennung ihrer Confession ihren Ruhm finden. (Fortsetzung folgt). Allgemeine theologische Bibliographie. Reiseveschreivurrg. Notes from a private Journal of a visit to Egypt and Palestine by way of Italy and tlie Meditcrranean. (Fortsetzung.) „ Diese Personen wagen Ew. W. zu ersuchen, Sie wollen ein Stück fruchtbares Land kaufen oder pachten, das entweder aus Weinbergen oder