Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Volume
- 1 (1844)
- Issue
- 3 (Juni 1844)
- Date
- 1844-06-01
- Page
- Seite 125 (sequence 39)
- Language
- German
- Belongs to
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Reeenfionen. 125 und an einem andern Orte zu erweitern gedenkt: hier nur noch die Schlußbemerkung, daß auch der Uebers. der Genesis, dem doch Niemand diplomatische Genauigkeit zuschreiben wird (vgl. die, Vorstudien S. 144, 166 aus diesem Buche angeführten Beispiele), manche Wörter unübersetzt läßt, wie: "pD/ n"Q2 (vgl. Vorstudien S. 192 Anmerk. o.). Zu welchen Jrrthümern übrigens diese Zuversichtlichkeit zu den LXX. verführe, oder wie sie vielleicht umgekehrt nur erkünstelt sei, um auf sie gestützt mit gelehrten Combinationen hervortreten zu können, ist an Th-, der doch selbst verschiedene Lesearten und Glosseme anerkennt (vgl. Einleitung S. XXVII., XXVIII. und Variantenverzeichniß), wahrzunehmen. I., 14, 41. heißt es O'YN N2N 71 btt blKtP “lDN’V Nach Th soll der Tert wie folgtfein: Itt >2 DK ED VH fVOJ? Nvb ‘W ,’»1 mn pj?n dm nnix rnn 'nbrr 'n mn pyn •>:□ jroro CSD .“id:—i bssiti’'1- Hieran knüpft er die Entdeckung, aus die er sich (Vorwort S. XI.) viel zu Gute thut, „daß das heilige Orakel der Hebräer durch eine Art Losung ertheilt worden sei, und von dem Urim und Thunum eines für ja, das andere für nein bestimmt ff." Und wodurch wird obiger Satz und die interessante Entdeckung motivirt? Durch die LXX., welche hier haben: xupce ö #edq IaparjX, zt ozi oux ä~£xpi#7)q zw douXüt aoo ayjßBpov) ei iv i/nol 57 'lwvd&av zw otw fiob H ddtxca; xupte 6 #edq ’IcrqayA döq dyXoüq. Kal iäv zdde eiizi), döq dy zw Xaw aou ’lapaijX, döq d7j ömözrjza. Vor Allem wird wohl Jedermann fragen, was bedeutet dieses xal idv zdde e%ny? Hr. Th., der, wenn es seinem Zwecke dient, es sich mit der Septuaginta ebenso bequem wie mit dem masor. T. macht, ist schnell fertig: „zdde eYnrj scheint eine Verschreibung aus ädtxta zu sein!!!" Und auf diesen Schein wird gebaut, werden Entdeckungen gemacht, und ist er dem Verf. (S. XXVIII.) eine Säule! — Und was macht der Verf. mit bmozyzai Ist dieses je bei den LXX. der Ausdruck für — Aber man erkennt offenbar, von xal kdv zdde ff. sei ein Scholion, das ein Leser hinzugefügt. Der eigentliche Tert war bis dyXouq und nahm der Uebers. QDN für (vgl. Deuteron. 33, 8.). Ein Leser fand dieses fehlerhaft, da er richtig (wie der mas. T.) las, (2^QN oaioq vgl. Spr. 2, 21. 10, 30. Amos 5, 10. u. a. a. O.). Er setzte als Randglosse für sich hinzu: xal Idv zdde eYwfji „als wenn er (der Tert, der Vers ff.) dieses sagte," oder „als wollte man dieses sagen" oder „als sagten diese" (die obigen Worte), und nun folgt die etwas umschreibende Verbesserung „gib doch deinem Volke Israel, gib doch (dieses zweite döq di) ist aber wahrscheinlich, wie auch Th. annimmt, verschrieben) Reinigkeit, (Vollkommenheit). — Ein anderes Beispiel der fast vorsätzlichen Verkennung bietet das Verfahren des Verf. zu I. 20, 13. Dort ist: 'n fO ■phy ninn nN w bK D'D" d .ppqr roi )n:irvb no^ai & Üebq zw Iwv. xal zdde Tzpocrd-eij), ozi ävotow za xaxä int ab. Die LXX. haben die Worte nicht gelesen, (worüber, so wie über andere