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Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums · 1844-06-01 · 3 (Juni 1844) · p. Seite 123

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Journal
Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
Volume
1 (1844)
Issue
3 (Juni 1844)
Date
1844-06-01
Page
Seite 123 (sequence 37)
Language
German
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Recenstonen. 123 Abschreiber „zur Erleichterung" her, wie 20, 12., wo ebenfalls eine Lücke auszufüllen war. — 12, 14. ist am Ende des V. noch xopeupevoi angehängt, — und sie sollen D^b)n - - ON^NI gelesen haben. Wir haben schon oben (S. 85) auf diesen Barbarismus hingedeutet, — und fragen hier nur, woher weiß Th., daß im T. D'übn gestanden habe, und nicht ein Abschreiber „zur Erleichterung" das nopeußevot zugesetzt? Zu schweigen daß die LXX. selbst dieses Wort hinzugefügt haben mögen. — Der unbefangene Leser wird auch 16,.7. avpjft N8-? ON8N w$p<*>™<; 'dfarao ei's Tzpoamizov als eine etwas freie Uebers. erkennen und nicht daraus schließen, daß sie ET0E6 (toie Th. S. 64. meint und „jedenfalls schicklicher" hinzufügt) freilich wenn germanisirt!) gelesen) und dieses auch 20, 20. inDlp xa* karyjxax; ini yvjv, und an anderen Stellen. — Welche Glosseme, Ergänzungen ff. fich in der Septuag. zu den Büchern Sam. finden, zeigt der erste Anblick. Wie lächerlich ist z. B. I. IT, 43., wo Goliat fragt: '131 VD3X , und David sagt: dM* 1) %£ipto\> xuvös (nein) noch schlechter als ein Hund!). Dieses konnte nur ein abgeschmackter aler. Witzling an den Rand hinschreiben) wer wollte es mit Th. im hebr. T. suchen? — Daß Diaskeuasten an mehreren Stellen amplificirt und parallelisirt (vgl. Vorstudien S. 77 f.) zeigt sich 1. 3, 15) der Hebräer würde nicht geschwätzigerweise sagen: DDtfin Np u. dgl. m. — Ueber Parallelismen vgl. I., 17, 36. mit V. 26. 19, 21. mit V. 20. und sonst mehr. Ueberhaupt strömt es von dergleichen Zusätzen an allen Seiten über) und wer wird darauf verfallen, diese haben im hebr. T. gestanden? Man dürste höchstens annehmen, daß der Uebers. selbst diese Zusätze in einem Targum, dessen er sich bediente (vgl. Vorstudien S. 34 und Vorwort S. XVI.) gefunden und sie wiedergegeben habe. Refer. muß sich hier auf diese einzelnen Andeutungen beschränken. Wie verkehrt Th. zu Werke gegangen, der selbst (vgl. Variantenverzeichnjß) viele dieser Einschiebsel als ungereimt bezeichnet und sie doch in einem hebr. T. nachsuchen will (er hätte beim redlichen Forschen für den hebr. T. wohl zehnmal „dreißig Säulen und noch mehr" finden können), bedarf kaum der Erwähnung. Aber er weiß auf der andern Seite sehr viel von der Genauigkeit des Uebers. zu erzählen: „Er gibt eigenthümlich hebr. Redeweisen mit Verschmähung des entsprechenden gr. Ausdrucks wörtlich treu wieder," und es werden hierfür mehrere Beispiele angeführt (Einleitung S. XXVI). Hr. Th. hätte jedoch erst beweisen müssen, daß der Uebers. mächtig des Griechischen war und den entsprechenden griech. Ausdruck allenthalben zu wählen wußte) daß er hinlängliche Kunde des Hebräischen hatte, um, ohne Gefahr zu straucheln, sich häufig vom Terte zu entfernen) daß er mit Fleiß gearbeitet und in der Version eine Gleichförmigkeit erstrebt, da doch im Gegentheile die Uebersetzung an vielen Seiten von Nachlässigkeit zeugt, und es sonderbar wäre, auf Konsequenz im fahrlässigen und planlosen Überträgen zu dringen: es hätte endlich dargethan werden müssen,

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