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Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums · 1844-06-01 · 3 (Juni 1844) · p. Seite 120

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Journal
Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
Volume
1 (1844)
Issue
3 (Juni 1844)
Date
1844-06-01
Page
Seite 120 (sequence 34)
Language
German
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120 Recenfioncn. gekommen, ist nicht abzusehen. — Unter den Städten führt der Vers, p unter dem Stamme Naphtali an; die Schrift sagt ausdrücklich (Josua 19,47. Richter 18,29), daß sie dem Stamme Dan gehörte. — Ueber die Lage der Städte selbst wird wenig berichtet; die falsche Ansicht über das Wort '22V (so wird es hier geschrieben), ist noch beibehalten: auch zeigt sich hier eine nur sehr geringe Kenntniß des Hebräischen. — Es wird also nur ein sehr beschränkter Gebrauch von dieser Schrift gemacht werden können. F. '"W Vokabularium zum hebr. Gcbetbuche. Mit einem Anhänge: Einleitung in die hebr. Grammatik. Königsberg, Gräfe und Unzcr. 1844. Dieses Vocabularium ist unter der Redaction des Herrn vr. Saalschütz, Predigers bei der israelitischen Gemeinde zu Königsberg, verfaßt. Der Herr Redakteur ist durch einige gehaltvolle Monographien bekannt, und hat auch auf dem Gebiete der Homiletik manches Ersprießliche geleistet. Der Nutzen dieses Vokabulariums ist aber in keiner Weise abzusehen. Wohl ist es anerkennenswerth, daß der Herr Verf. Werth auf das Gebet in hebräischer Sprache legt, und einen Bettrag zu dessen Verständniß für die jüdische ^Jugend liefern will. Aber aus dem Siddur sollen doch wohl nicht unsere Kinder die hebräische Sprache erlernen; es genügt, daß sie den Inhalt, allenfalls die Uebersetzung der Gebete-wissen, ohne daß hier auf grammatikalische Genauigkett wird gedrungen werden dürfen. Unsere Gebetbücher mit deutscher Ueberfttzung sind also die besten Mittel, der Zugend die hebräische Sprache verständlich zu machen. Soll ein Mädchen verstehen nin, m' 8 (Hiphil) danken, preisen; fTD ruhen, H. Jem. ruhig etwas thun lassen; tP'K, Mann; bedrücken; und aus diesem die Uebersetzung für K1? N'ÜN herausfinden? — Der Anhang enthält eine gedrängte übersichtliche Einleitung in die Grammatik, und dürste beim ersten Unterrichte für Knaben mtt Nutzen angewendet werden. 12. UecenKomn. Bibelkritik und Exegese. Die Bücher Samuels. Erklärt von Otto Thenius. (Schluß vom Malheft.) Wir kehren zu dem Ausgangspunkte zurück, ob die griechische Version eine zuverlässige Aushilfe zur Wiederherstellung des ursprünglichen Tertes der Bücher Samuels sei. Blickt man überhaupt auf die Bestrebungen einer fett einiger Zeit sich breitmachenden Eregese, so thut sich eine gewisse Bizarrerie, ein gespreiztes, vornehmes Wesen kund, dem das Herkömmllche,

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