Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Volume
- 1 (1844)
- Issue
- 3 (Juni 1844)
- Date
- 1844-06-01
- Page
- Seite 119 (sequence 33)
- Language
- German
- Belongs to
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Allgemeine theologische Bibliographie. , NS f leitung, zuerst in mehr geographisch-physikalischer Weise (vgl. S. 61), m^t£»> piTa llN'rr' (s. jedoch S. 53, -»!), NI pP' Nil und Jordandas todte Meer, Tiberias (mit eingeschalteter ausfi'chrlicher Geschichte bis auf die Gegenwart), Gadara, Bethesda (mit Vergleichung der Sage vom Wasserauftühren, Wajikra Rabba 24), wo von Neuern namentlich Winer's Real-Ler. und Robinson und Smith's Palästina fleißig benutzt sind. Ueber die talmud.: QTQT 'N21 N'I'p, NOQI'I (vgl. II. S. 14, d.) und KE'TVip ist dem Vers, nichts Näheres bekannt. — Den Beschluß bilden Bemerkungen über die äußere Einrichtung der Bäder und die Art des Gebrauchs (II. S. 8f.) — Eine Würdigung des Details specieller Forschungen Anderen überlassend, schließen wir dieser bloßen Anzeige nur einige Bemerkungen an: Das confiscirte 122 niKlDI (S. 50, a.) enthielt wahrscheinlich Vieles durch Sabäismus Anstößige, worüber anderswo mehr. Das Badhaus war nicht „als zur bloß leiblichen Pflege bestimmt" (II. S. 14, a.) zum Studium und Gebet unpassend, wie die allegirten §§. 84 und 85 des Schulchan Aruch und seine Quellen zeigen. Die schützende Sorgfalt für die Wunderheilungm Jesu (S. 51, b.; vgl. über die biblischen Wunder S. 61, a. Anmerk.!) so wie der Ausdruck: „Heiland der Welt" (S. 53, b.) ist bei einem öffentlichen israelitischen Religionslehrer mindestens unpassend, und durch äußere Rückfichten nicht zu entschuldigen. — Die Abhandlung ist durch Druckfehler aller Art sehr entstellt. M. Sider. Biblische Geographie für israelitische Schule» und zum Privatgebrauche, mit einer Karte von Palästina. Von A. L. Mayer. Mainz. Halenza, 1842. Der Vers, vermißte, laut dem Vorworte, ein unentbehrliches Hilfsmittel beim. Unterrichte: ein Lehrbuch der biblischen Geographie. Er ging nun selbst an die Arbeit und benutzte als Quellen: die heil. Schrift, einige neuere Schriften, so wie eine ziemlich alte Karte. Der Vers, hätte wohl besser, außer der heil. Schrift stch an Roland Palaestina, und unter neueren Schriften an Karl v. Räumers Palästina, ferner an Robinson und Smfths treffliches Werk (vielleicht war es dem Vers, bei der Herausgabe noch nicht bekannt) halten können. — Die Ansprüche an eine solche Schrift, die stch nur als Leitfaden ausgibt, müssen wohl gemässigt sein. Die beigefügte Karte ist gut; das Werkchen selbst scheint aber mit einiger Eile und ohne genügende Kenntniß verfaßt. Vorerst kommen die „Namen Palästina's." Hier wird unter anderen Benennungen angeführt: ItJ'N Vix; der Verf. wurde wahrscheinlich irregeleitet von dem gewöhnlichen deutschen Ausdrucke „das verheißene Land." Ferner soll Palästina auch heißen dieser kommt weder in früheren noch in späteren Schriften vor, (im Midrasch heißt es vgl. Ber. Rabba c. 90). — Hierauf folgen Gebirge, Thäler, Höhlen ff. Zu noy heißt es: „Im Thale Jisreel zeigte Gott dem Propheten Jecheskeel d!« Auferstehung." Wie der Verf. hierauf