Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Volume
- 1 (1844)
- Issue
- 2 (Mai 1844)
- Date
- 1844-05-01
- Page
- Seite 86 (sequence 40)
- Language
- German
- Belongs to
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86 Necensionen. funden habe, bei diesen wird ebenfalls der Nachsatz wie im mas. T. vermißt: aber ein Scholion hat AXk. xal igeXscrai öpäg. Wie nun hier eine Säule für „die Vorzüglichkeit des hebr. T. der LXX. vor dem masor." finden? Und scheint nicht dieses Scholion ein erklärender Zusatz, beweisen nicht gerade die LXX. selbst, daß der masor. T. der richtige sei? — Würde der Vers, auch hier, statt nach Emendationen zu Haschen, ein tieferes Eindringen in den Geist der Sprache vorgezogen haben, so hätte er sich bald, belehrt, daß bei bedingenden Sätzen (und vorzüglich bei EN) die Auslassung des Nachsatzes (des Bedingten) nicht selten ist; (weil man ihn von selbst, wo er leicht zu errathen ist, als hinzugesetzt denkt). So ist beim Schwur sehr häufig BK oder K^ DK, ohne daß hinzugefügt wird, was erfolgen soll. Vgl. auch Raschi zu Genes. 4, 15. Und so nun auch zu unserm V.: Werdet ihr ff. sein nach Gott (so wird es euch gut gehen ff., welches ziemlich leicht zu suppliren ist). — 14, 42. setzt der Vers, nach *03 folgendes zu: * b^\ NM N3NN nvr» k*? b)xw *?k nyn nDK'i 'n wb' NNK -123 jrWP pBVIJ’Q I^DNI Dyb ^IKl^ Wir schweigen über das klassische NM N3NN NM' K*?, wollen nichts erwähnen von dem üvb (*? b^ gilt nur von einem Ringen, Streiten, also eigentlich nur überwältigen), begnügen uns über I^DNI auf die Grammatik zu verweisen, die sagt, es muß sein und bemerken nur, daß selbst der Vers, nicht in seinem Kommentar die Nothwendigkeit dieses Zusatzes, und wie er eine Säule sei, motivirt. — 21, 6. t£Hp DMyM '^3 IM'1 fragt der Verf. „Was kam auf die Reinheit der Geräthe an, wenn die Personen nicht rein waren?" (Aber in demselben V. wird auf die Anfrage des Priesters am Ende des v. V. gesagt: NNury nt^K DK '3 (vgl. Levit. 15, 18. und Jonathan zur Stelle), also find doch die Personen rein!) Also ist die Leseart „der LXX. unabweislich (!) t£Hp DMy^N ^3 Hätte je Jemand geglaubt, daß man bei levitischer Reinheit t£Hp wird? Wer die Schrift im Originale liest, der weiß, daß eine Person nur N1ND ist. (Ueber das'Grammatische tsnjS DMpM UN'1 verweisen wir auf die Elemente.) —* 25, 34. ist dem Verf. BK '3 nicht richtig, darum muß sein: NNDK lK ... NNND ib)b „ttemt du mir nicht eilig entgegengekommen wärest, so hätte ich damals (schon) gesagt (geschworen), es soll nicht u. s. w." Da dieser Satz selbst im Deutschen keinen Sinn hat, so lassen wir jede andere Analyse; bekannt ist übrigens, daß fK immer absolut OW 1K damals sang Erod. 15, 1, H^JMK damals ging hinauf Josua 10, 33 u. a. m.) nie aber relativ zur Gegenwart ist, und ein jetzt Sprechender nicht von einer Handlung der Vergangenheit sagen kann: 1K damals that ich. Der Verf. germanisirt wieder, und es tritt dieses noch stärker hervor auch bei der andern Säule 30, 24. Nach '3 soll folgen )bp Kb „sie find nicht geringer als wir." Welcher Barbarismus! Im Hebräie) So punctirt der Verfasser im Kommentar.