Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Volume
- 1 (1844)
- Issue
- 2 (Mai 1844)
- Date
- 1844-05-01
- Page
- Seite 85 (sequence 39)
- Language
- German
- Belongs to
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Rccenstonen. 85 Richter 13, 2) II. Sam. 18, 10. I. Kön. 20, 13. und noch anderen Stellen, die auch in Ewald's Grammatik §. 297 angeführt werden, leicht ersehen können, daß in späteren Schriften dieses NN8 als Artikel nicht selten vorkömmt. (Aber nicht im Pentateuch) 1DK bü by Erod. 29, 3. ist nicht, wie Ewald a. a. O. meint, der Artikel, sondern das Zahlwort ein, im Gegensätze von zweidie mehrerlei Arten Brode sdas.) werden in Einen Korb gelegt. Daher ist die Leseart die richtige und nicht NNtt). — Vielleicht hält der Verf. dieses für eine Säule, daß, wie er bemerkt, es nach dem gr. T. rpn wie Job. 1, 1. heißt, und nicht vffl. Der Verf. sagt: „Dieses (rpn t£n&0 sei wohl die ursprüngliche Leseart, jenes wahrscheinlich bei späterer Ueberarbeitung beliebt." Wohl- und Wahrscheinlichkeitssäulen sind keine festen Stützen. Dieses V“P1 ist zu unterscheiden von Ruth 1, 1. Ezech. 1, 1. Esther 1, 1. (vgl. Ewald §.288, 1.), und verräth keinen spätern Ursprung, sondew ist in natürlicher Verbindung mit dem Buche der Richter, zu welchem es (nach K. 16) die natürliche Fortsetzung bildet. Aber auch von diesem abgesehen, ist '»rpl sprachgemäß, und wäre rpn am Unrechten Orte. Denn hier drängt die ganze Erzählung auf 'Dl D1TI '»rpi (V. 4 ff.) hin, auf Channa und ihre Erlebnisse und dadurch mittelbar auf Samuel) Elkana ist im Ganzen nur Nebenperson, und wird nur wegen Channa und Samuel erwähnt. Daher ist von IHK bis D1D1 DPI ff. nur eine Periode, ungefähr wie Erod. 6, 28. 29. -QT1.D1D VP1, und also sehr weit von rpn Job. 1, 1. verschieden, wo Job der Heros der ganzen Erzählung ist. — Prüfen wir nun manche andere Säule. 3, 21. verspürt der Verf. eine Lücke, und er supplirt nach benLXX.: v©1? DD“H 1H1 “Jlbn 7!KD ]pl 'bv'l bv nerfeb D’nts'bs tuap'ii onn D'ü'q vm 'n Wir werden Gelegenheit finden auf die Lücken zurückzukommen) wir fragen für jetzt, welcher des Hebräischen Kundige kann sagen: DD*")*! JH1 "pbfl D^H? zeigt das Continuirliche der Handlung des Subjects an. So Gen. 8, 3. dwi "pbn D’on ttwi. Dass. 26, 13. bin -pSn t^wn *]bn- Sosua 6, 9, 13. lyprn "|lbn D'Üi?’in> yipm “]lbn- Wie der Verf. den V. gibt, hat er keine andere Bedeutung als: „Seine Söhne gingen fort, und ihr Weg war schlecht." Hätte er nicht wenigstens setzen müssen npni oder na linni? Allein er hielt sich fest an den gr. T., wo es heißt: 7:op£Ö/jL£yoi ixopeöovro, xal Tzoyyjpä H ödog abränt. lind Nach solchem^e.rte verbessern, ihm den Vorzug geben! — 12, 14 ist dem Verf. verschiedenartig auffallend) daher eine neue Säule: es muß nach üZ'by heißen: DD^IH also DD^in 'Dl DHN Di DrPVU und am Ende des V. noch der Zusatz LDN8 („so wird er euch erretten"). Wir wollen nicht mit dem Verf. rechten, daß h&l (mit dem "psnn 11) doch wohl nicht er wird retten, sondern „er hat gerettet" heißt) wahrscheinlich ist hier ein Druckfehler (obschon ziemlich scharf ausgeprägt). Doch wie dieses - - DD^IH DrPVP hebräisch sei, überlassen wir dem Urtheile jedes dieser Sprache Beflissenen. Der Leser glaube übrigens nicht, daß der Verf. dieses DDfitf ^SPI bei den LXX. ge-