Mannheim
Compact Memory

Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums · 1844-05-01 · 2 (Mai 1844) · p. Seite 84

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
Volume
1 (1844)
Issue
2 (Mai 1844)
Date
1844-05-01
Page
Seite 84 (sequence 38)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2744856-2744857-2744861--0100-2745039
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

84 Recensionerr. gebogenen ungeheueren Rüssel des Miffourtums sind ein doppelter Zaum um seinen Mund, an den .sich wohl Niemand wagen wird). Das Passende der f. V. in Job ist ebenfalls leicht zu findennur kann noch immer nicht das Bedenken unterdrückt werden, ob dieses Thier in Asien und zur Zeit der Abfassung des Buches Job (über die zwar viele Ungewißheit herrscht, die aber doch schwerlich über das erste Eril hinauf verlegt werden dürfte) gelebt, da alle alten Schriftsteller darüber schweigen. Sehr bemerkenswert^ ist folgende vom Vers, mitgetheilte Sage der Schwanen-Indianer, daß vor zehn Tausend Monden eine , fürchterliche Thierart, grausam wie der blutige Panther, schnell wie der Adler und schrecklich wie der Engel der Nacht, die Erde verwüstet. Allenthalben war Jammergeschrei und Verzweiflung; da nahm der „große Geist" sich des unglücklichen Menschengeschlechts an und erlegte diese Thierart, von der nur ein.'männliches übrig blieb ff. Wer erinnert sich nicht bei dem letztem Theile an die bekannte Hagada- (Lada Batra f. 74.) von dem Leviathan, von dem das weibliche Thier von göttlicher Hand getödtet und nur das männliche erhalten wurde: man erblickt also hier eine zwar in verschiedenen Gestalten ausgeprägte, aber ihren Grundzügen nach denselben Ursprung verrathende, allgemein verbreitete Sage. Dieses Missourium, von dem eine schöne Abbildung sich auf dem Umschlagblatt befindet, hat der Vers, dem naturhistorischen Musäum zu London übergeben) und machen wir hier noch aufmerksam auf das Megatherium, wovon ein Eremplar zu Madrid, und die Bruchstücke eines andem, in Buenos-Ayros ausgegrabenen, sich in London befinden. Dieses Megatherium entspricht nicht, nur dem Behemoth Job 40, 15 ff., sondern wird auch von den Indianern Hemoth genannt, so wie von ihnen manches hierüber erzählt wird, was ganz mit der Beschreibung in Job übereinstimmt. Einige Nachrichten hierüber findet man, nach der Mittheilung des Herrn Vers, an den Referenten, in Buckland Bridgewater news und in dessen reliquiis antediluvianis. F. Uecenüonerr. Bivelkritik uni Exegese. Die Bücher Samuels. Erklärt von Otto Thenius. (Fortsetzung vom Aprilheft.) Die erste Säule für den Vorzug des den LXX. vorgelegenen Tertes vor dein mas. T., findet Herr Th. gleich I. Sam. 1, 1. Auffallend ist hier "IHK (als Geschlechtswort), und man wollte hierin einen Aramäismus erblicken; „aber der gr. T. hat nur ävüpmnoq und nicht elg." — Was doch die Kritiker für ein sonderbares Völkchen sind! Genes. 22, 13. ist im mas. T. ‘IHK gegen ihn wurde im Chorus behauptet, es muß wie der samaritanische Pentateuch und die LXX. haben, NN8 heißen; und in unserer Stelle ist der mas. T. falsch, weil er "JAK hat! Aber der Vers, hätte aus

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.