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Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums · 1844-04-01 · 1 (April 1844) · p. Seite 47

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Journal
Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
Volume
1 (1844)
Issue
1 (April 1844)
Date
1844-04-01
Page
Seite 47 (sequence 46)
Language
German
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Recenfionen. 47 idav TTjs &X((p£w<; auTTjq ist offenbar eine Umschreibung des *. ~ #XC<pu>, und das oti auvixXetae bis watdlov hat aus dem Ende des v. V. und dem Beginn dieses V. im griechischen Terte sich nochmals hierher verirrt, und es setzte ein Abschreiber dieses on zur Erklärung hinzu. Der gr. Tert ist also lückenhaft, und ist streng genommen nur 2)2V2 O Miftv äuryj^) übersetzt. -- V. 18. will der Vers, daß nach nm*"6 noch gestanden habe nrütfi^ tfani. Dieser Zusatz wird beliebt, weil er sich bei den LXX. findet £i£yjX&ev slq ro xardXüßa aurtjq). Zugegeben! so ist doch dieses purer Unsinn; woher hätte Elkana,' der nur einmal des Jahres nach Schilo zog, zu einer T\2tt/b im Hause Gottes gelangen sollen? Und nach einer solchen, noch in vielen anderen Hinsichren verwerflichen Leseart wagt der Vers, unfern Tert zu verbessern und jene als die bessere auszugeben? Noch mehr! Es wird an das rot#*? eine Conjectur über die Abfassung des Buches geknüpft; und der Verf. weiß Bescheid, wie so jene Worte aus dem masor. Tert ausgefallen: durch die Endung nämlich des HD (in und des nn (in nrüts6). — Bei diesem Allen hat der Verf. wieder selbst die LXX. nicht gehörig aufgefaßt: xardXu.ua ist Erod. 4,24. für „Herberge;" also ist es eine Versündigung auch gegen die LXX. ihnen eine solche Leseart aufzubürden. Wir übergehen andere Conjecturen von gleichem Werthe, und heben nur 2, 29. heraus. '2 EJD „mit Füßen treten, verachten" gefällt dem Verf. als ein XsyoßBvov nicht; ferner soll pyD, wo es von Gott gebraucht wird, nur den Himmel, nirgends aber wie hier „Stistshütte" heißen; (Ps. 26, 8. ist ausdrücklich *]rn2 pyo 2. Chron. 36,15. UiyD *?yi l&y bv> an beiden Stellen also in der Bedeutung „Tempel" sirdischer Wohnort des Herrn]; und dort ist doch wohl nicht eine andere Leseart!). Es muß daher wie bei den LXX. heißen: py DMO21 ^N2l2 tyob „warum blickt ihr auf meine Opfer mit unverschämtem, gierigem Auge?" ITHH (Richter 9,46.49) heißt nachGesenius, nach dem Arabischen „weit hervorragend sein;" ergo— py TTHSsü! Ueber was hier zuerst staunen, über diesen wunderbaren Hebräismus, oder über die Befangenheit des Verf., der '2 Ey2 wegen seiner Seltenheit verwirft und an py '»rVHiS das nie vorkommt, Gefallen findet? — Auch zeigt sich übrigens selbst hinsichtlich des griechischen Tertes ein höchst unkritisches, und nur nach Emendationen haschendes Verfahren. Es ist, geben wir auch das Uebrige zu, keinesfalls erwiesen, daß die LXX. 1^2N lasen; sie verwechselten wegen der Aehnlichkeit des Lautes mit 1^2N; thaten sie doch dieses auch mit dem D2fr022r6' welches sie mit iveuXoysTa^at übersetzen, wobei ihnen die Radir *p2 vorschwebte! — Aber selbst diese Verwechselung des )W2T) wollen wir nicht unnützerweise den LXX. auf-, bürden, da der griechische T. hier offenbar durch Abschreiber verderbt ist. Die LXX. haben (nach dem V. T.) ivan ixeßXstpas, also die zweite Person einfach (der Verf. übergeht fteilich diese Leseart, und hält sich sogleich an den Aler. T. i^ßXifpars)- ferner fehlt int V. T. die Uebers. für V. 32. Dort ist aber nt02Hl und pyft 2^ welches wahrscheinlich die LXX. durch

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