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Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums · 1844-04-01 · 1 (April 1844) · p. Seite 46

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Journal
Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
Volume
1 (1844)
Issue
1 (April 1844)
Date
1844-04-01
Page
Seite 46 (sequence 45)
Language
German
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46 Recensionen. nach ihr Emendationen vorgeschlagen) er hat endlich sich an eine Arbeit gewagt, die ein tiefes Vertrautsein mit der hebr. Sprache und deren Geist verlangt, solche hinreichende Kenntniß aber nicht mit gebracht. Es ist dem Ref. sehr unangenehm vorzüglich letztem schmerzenden Vorwurf auszusprechen, und er will nur einige Emendationen aus den beiden ersten Kapiteln anführen, um dem Leser einen Vorgeschmack von der Auffassungsweise des Vers, zu geben. — 1. Samuel 1,5. ist ihm das hinderlich) und er verbessert nach dem „ganz angemessenen" griechischen Terte: n*ra mpbx ana mn m o dsk nn« n:o ]m rur6i. Dem Verf. ist gar nicht auffallend, daß nach dieser Emendation der ganze Satz nur Unstnnniges und Unhebräisches enthält) denn was wird darin erzählt, daß er der Channa nHK DD gab, da der vorhergehende V. dieses doch auch bei der Penina und ihren Kindern berichtet? Und. was bedeutet dieses *0 ODk! und wie unhebräisch ntflD snttü (Das ist doch ein bischen zu sehr gemanistrt: mehr als diese!!! Jeder Anfänger weiß, daß man sagen muß DDD 3HK, ilnd auch dann noch wie ungereimt der Satz!)) wie hat der Verfasser ganz den zarten Sinn des Tertes übersehen, -der deshalb von den erzählt, um hervorzuheben, daß Channa die geliebte Frau war und sie trotz ihrer Unfruchtbarkeit nnK rüD erhielt! — Doch noch auffallender ist dem Verf. V. 6. Hier findet er zuerst an zu tadeln daß nicht erwiesen sei, daß dieses Wort „Nebenbuhlerin" heiße) ferner warum, der Concipient diese Bezeichnung für Penina gewählt habe) (warum? wo besser als hier, da sie die Channa stets kränkte?). Es gefällt ihm noch anderes nicht, und so ziehet er die letzten drei Worte des v. V. hierher und emendirt nach der griechischen Version: nmsbl HDm “tlD TII nEm DD n 'D Dnn DDm DJDm* „aber Iehovah hatte ihren Leib verschlossen zu ihrer Betrübniß und Noth, und sie kränkte sich darum, daß Ich. u. s. w." Hier scheint jede Bemerkung überflüssig. Diese Leseart sollte eine vorzüglichere sein? Diese geschwätzige Wiederholung '131 DD 'Hl und dann wieder IJO 'n ’2 121 DJ?2ni? Dieses NNIL^I HDJ726 hebräisch? Wo Sprache und Grammatik in solcher Weise gemißhandelt und jedem gesunden Sinn Trotz geboten wird, da kann man nur mit der tiefsten Indignation sich abwenden. zu ihrer Betrübniß!! (Etwa wie das deutsche Leidwesen?) -QNN DDVD darum!!! (Jedermann weiß, daß man sagen muß NdN DDVD oder, analog Deuter. 15, 10. nn IDin). Und wie ist dieses „zu ihrer Betrübniß und Noch" zu nehmen? Ist es intransitiv: „sie war darüber betrübt," dann ist DSOrV) ganz überflüssig, da doch schon vorhergehet nDVDh) ist es transitiv „um sie zu betrüben" wie unsinnig (abgesehen von dem höchst Ungrammatikalischen): „Gott hatte ihre Gebärmutter verschlossen rirn^l nojo*?," da wird es fteilich leicht einen Gott des Jammers und alles Unheiles aus dem A. T. herauszudemonstriren! — Uebrigens hat der Verf. selbst den griechischen Te.rt falsch aufgefaßt und nicht bemerkt, daß in diesem V. verschiedene Varianten seien und hier eigentlich nichts mehr stehe als: zarä &Xi(Jnv afjTrjs .... xal i}&ui12 t dtä toüto. Das x, r. ciBr--

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