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Jüdisches Gemeindeblatt für den Verband der Kultusgemeinden in Bayern und die Kultusgemeinden München, Augsburg, Bamberg, Würzburg · 1937-08-15 · 16 (15.8.1937) · p. Seite 296

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt für den Verband der Kultusgemeinden in Bayern und die Kultusgemeinden München, Augsburg, Bamberg, Würzburg
Volume
13 (Ausgabe B) (1937)
Issue
16 (15.8.1937)
Date
1937-08-15
Page
Seite 296 (sequence 6)
Language
German
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296 Jüdisches Gemeindeblatt für den Verband der Kultusgemeinden in Bayern Nr. 16 SCHUHHAUS M. FLEISCHMANN MÖNCHEN, THEATINERSTRASSE 17 Spezialität» BALLY-SCHUHE_ M« ilLBEKTUAU & CO. KAtTFINGKRSTRASSK lO Das Haus für hübsche Geschenke in Uhren Schmuck Silberwaren Kultasgeräte wohmlidi einzurichten. Besonderen Dank gebührt Herrn Lammfromm, der ihm 'eine -große Sammlung wertvoller Büoher/überließ und so ermöglichte, daß die Bibliothek des Beth-Chaluz durch reiche und vielseitige Auswahl guter Bücher -zu der besten Deutschlands (gezählt werden kann. _- Nooh sind einige dringende 'Bedürfnisse 'der Chawerim unerfüllt. Zur Ausgestaltung: seiner Heimabende 'benötigt das Beth-Chaluiz einige Musik-Instrumente. " Gebraucht wird vor allem ein Klavier oder Flügel, sowie eine Geige. Das Beth-Chaluz wendet sich an alle Gemeinde- Mitglieder in Bayern, die ein solches Instrument wegen Auswanderung oder aus sonstigen Gründen nicht mehr brauchen, mit der Bitte, ihm dazu zu verhelfen. Die Frachtkosten bringen die Chaluzim auf. Freundliche Zuschriften werden erbeten an: Praktikantenheim Augsburg, B 121a. Aus bayerischen Gemeinden Forchheim. Eine stattliche Trauerversammlung hatte sich auf dem altehrwürdigen Friedhofe in Baiersdorf eingefunden, um dem langjährigen 1. Vorstand der Gemeinde- Forchheim, Herrn Max Z e i 11 e r das letzte Geleite zu gebetni, welcher nach kurzer Krankheit im 73. Lebensjahr am 25. Juli .Start). Nahezu vier Jahrzehnte hat der Verlebte das Amt eines 1. Vorstandes in seiner Heimat bekleidet, mit großer Hingabe und mit tiefem Verständnis für alle Fragen des Judentums sich diesem Amte gewidmet. Ein Mann von lauterm Charakter, vom Bescheidenheit, Selbstlosigkeit und Hilfsbereitschaft wußte sich der Verlebte die größten Sympathien aller Kreise zu erwerben. Sein Rat wurde überall gesucht und dankbar hingenommen. Herr Rabbiner Dr. Behrens aus Fürth wußte das Lebensamd Q)uu Qi^+^^JU. *t*M£ "t-fljS^jL ^tlj\Ä^W*^LsjjL~ Ü_d Jk, Tägliche Ersparnisse durch täglichen Einkauf von Lebensmitteln — Textilien — Haushaltartikel im Geschäft Nymphenburgerstr. 128 * Tel. 62471. * Lieferung frei Haus Kiews SCHREIBWAREN FÜLLHALTER SPIELKARTEN in großer Auswahl MAIERSCHE PAPIERHANDLUNG Rudolf Stern Karlstr. 8, Ecke Barerstr, Tel. 57624 Charakterbild' des Toten trefflich zu zeichnen als vorbildlicher Führer der Gemeinde und treuer Anhänger seiner Heimatstadt. Für die Gemeinde Forchheim sprach Lehrer Kahn (Hirscheid) tief empfundene Worte des Dankes und der Verehrung. Herr Rechtsanwalt Dr. Morgeuroth (Bamberg) rühmte in dem Verstorbenen den eifrigen Mitarbeiter im Ddstriiktisverbanid des Rabbinatsbezinks Bamberg und dessen zielbewußtes Eintreten für die Interessen der Kleingemeinden. Aus dem Reiche Ordnung im jüdischen Pressewesen •Der Reiohsminister 'für Volksaufklärurog und' Propaganda hat mit einer Anordnung vom .15. Juli 1937 'grundsätzliche Richtlinlien für das jüdische Pressewesen aufgestellt. Alle Personen und Unternehmen des jüdischen Pressewesens im deutschen Reichsgebiet werden vom Sonderbeauftragten des Reidbsmlmisters, Reichskulturwalter Hinkel, erfaßt. Die in den Verlagen und Unternehmien der jüdischen Presse tätigen Personen wie Verleger, Redakteure, Mitarbeiter, Berichterstatter, . Verlagsangestellte. Bezieherwerber, Pressereferenten lunid Mitarbeiter von PressedienststieHen jüdischer Organisationen, Vereine und Gemeinden werden in amtlichen Listen eingetragen und erhalten durch BescheinigUinig oder Ausweis die Zulassungsigenehmiguing. Nach dem 1. Ojkttober 1937 dürfen Personen ohne Bescheinigung oder Ausweis dm jüdischem Pressewesen nicht mehr tätig sein, Gesuche zur Eintragung in die amtlichen Listen und alle das jüdische Pressewesen betreffenden Anträge sind ohne Ausnahme an das Reichsministerium für Volksaufkläraing und Propaganda, Sonderreferat Reichskulturwalter Hinkel, Berlin W 8, Wilhelmplatz 8/9, «zu riohteni Jüdischer Turn-u. Sportverein Münchene. V. „Jtus" Geschäftsstelle: PllnganserstraBe 76. Telefon 72 6 99. Tennisplätze: 73 6 66. Sekretariat: Plinganserstraße 76. Sprechzeit: 10—13, 15—22 Uhr. Sportplätze an der MarbachstraBe (Linie 6 Forstenriederstraße). Plinganserstraße 76: Turnhalle- Box- Judo-. Tischtennis-Säle und Kegelbahn. 28. August, Tanz-Abend in der Turnhalle (Mitglieder Ausweise mitbringen). / Unsere Handballer in Berlin Sonntag, den 29. August, fuhrt der Jüdische Sport-KLub (J. S.-iK.) Berlin auf dem Grunewaldsportplatz sein traditionelles Fußball- und HandbaMturnier durch. An diesem nimmt, neben den Vereinen B. K. Frankfurt, B. K. Leipzig, Jtus Nürnberg, B. K.-Hakoah Berlin, Hagäbor Berlin und denn Gast'geber, der bayerische Handballmeister Jtus München teil. Außerdem'findet ein Leichtathletikkampf •zwischen Bayern, Südwestdeutschland und! Brandenburg statt, bei welchem ebenfalls mehrere Sportler des Jtus München die Farben Bayerns vertreten werden. Diese Kämpfe gelten gleichzeitig als Ausscheidung für die im Frühjahr 1938 in Palästina stattfindende III. Makkäbia. Eimen ausführlichen Bericht über dieses große Sportereignis in der übernächsten Nummer der B. J. G. Büdiersdteau Karl Schwarz: Die Juden in der Kunst. R. Löwit Verlag, Wien und Jerusalem 1936. Mit dem vorliegenden Buche gibt Karl Schwarz, der jetzige Leiter des jüdischen Museums in Tel-Aviv, eine völlig umgearbeitete und wesentlich erweiterte Neuauflage seines schon 1928 unter dem gleichen Titel erschienenen Buches. Damals erschloß er der breiteren Öffentlichkeit völliges Neuland mit seinem ' Buche, denn außer Arbeiten über Teilgebiete jüdischer Kunst und Aufsätzen in der Fachpresse war zu diesem Thema noch keine zusammenfassende Arbeit erschienen. Heute liegen uns schön mehrfach Zusammenstellungen zum Thema „Jüdische Kunst" vor — Ernst Cohn-Wiener und Franz Landsberger seien hier nur als Autoren genannt —, was aber die Neuauflage von .-Karl Schwarz's „Juden in der Kunst" auszeichnet, ist die Berücksichtigung neuester Forschungsergebnisse, besonders für Palästina, und die nahe Beziehung, die der Verfasser durch sein : Leben und Arbeiten in Erez Israel zu dem-Stoff hat, und die r deutlich spürbar ist. —=■ Karl Schwarz gibt selbst in seinem Vorwort das Programm für sein Buch: „...die Entwicklung jüdischen Kunstschaffens vom Beginn unserer Geschichte bis auf

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