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Bayerische israelitische Gemeindezeitung · 1936-05-15 · 10 (15.5.1936) · p. Seite 224

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Journal
Bayerische israelitische Gemeindezeitung
Volume
12 (1936)
Issue
10 (15.5.1936)
Date
1936-05-15
Page
Seite 224 (sequence 6)
Language
German
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224 Bayerische Israelitische Gemeindezeitung Nr. 10 Alle Artikel des täglichen Bedarfs gut und billig r<&m ijf ji+uj Umfelder Cjn.b.ß. ffliindjen. im Koicntal An unserer Volksschule sind 4 Nähmaschinen und etwa 10 Schreibmaschinen benötigt. Die Gemeindemitglieder werden dringend ersucht, neue oder gebrauchte, aber noch in gutem, gebrauchsfähigem Zustande befindliche Maschinen beider Art der Schule zur Verfügung zu stellen. Jeder Spender trägt durch die Überlassung einer Maschine zur Ausbildung unserer Jugend in förderlichster und dankenswertester Weise bei. Umgehende Anmeldung erbeten an: Den Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde München, Herzog-Max-Straße 7 I.V.: Dr. O est reich. Sendlingertorpl. 1 Eingang Blumenstraße Spezial - Fachgeschäft sämtl. Markenapparate. Radio-Suffrin Moderne Damentaschen Kotier in jeder Ausführung Aparte Geschenkartikel nirgends preiswerter als bei Lederwaren-Klau Bayerstraße 13 Tel. 54842 Tägliche Ersparnisse durch täglichen Einkauf von Lebensmitteln — Textilien — Haushaltartikel bei KLEINPREISE Nymphenburgerstr. 128 * Tel. 62471 * Lieferung frei Haus land gestellt sind, entscheidenden Anteil genommen. Besonders groß ist seine Leistung und Autorität in den Fragen der Planung für die Zukunft der jüdischen Jugend in Deutschland. E r steht jetzt an der Spitze des Hechaluz in Deutschland, dieses großen Verbandes, welcher in den vergangenen Jahren Großes für die jüdische Jugend und das deutsche Judentum geleistet hat. So ist gerade diese Persönlichkeit berufen, die jeden Juden interessierenden Zukunftsfragen der jüdischen Jugend zu behandeln. In einem Augenblick aber, in dem der Nachhall der Ereignisse in Palästina noch so stark ist, ist es unerläßlich, auch darauf nachdrücklich einzugehen. Als gründlicher Kenner dieses Gebietes wird der Redner auch die damit zusammenhängenden Fragen behadeln. Weiteres ist aus der Anzeige in dieser Nummer zu ersehen. Es empfiehlt sich, die Karten im Vorverkauf zu lösen. Vortrag Dr. Hans Capell In einer gut besuchten Versammlung im Sitzungssaal der Gemeinde sprach Herr Dr. Hans Capell, Nürnberg, über die jüngsten Ereignisse in Palästina. Er legte die Zusammenhänge, die zu den Ereignissen im Lande führten, dar und schilderte die derzeitige Situation des Jischuw, wobei er die ungestörte nationale Solidarität in Erez Israel hervorhob. Der Vortrag trug wesentlich dazu bei, die in der jüdischen Öffentlichkeit bestehenden, zum Teil übertriebenen Vorstellungen über die Ereignisse in Palästina zu klären. Kursus für hebräische Grammatik Es ist beabsichtigt, einen Kursus für hebräische Grammatik auf historischer Grundlage unter Leitung von Dr. Ehrenkranz einzurichten. Schriftliche Meldungen an die Geschäftsstelle der Hebräischen Sprachkurse, Schlosserstraße 2 (ZOG.) erbeten. Aus der Gemeinde Augsburg Zionistische Ortsgruppe Augsburg Am Sonntag, den 24. Mai, 20.15 Uhr spricht im Trausaal der isr. Kultusgemeinde Augsburg, Halderstr. 8, Dr. Georg Josephthal, Berlin (früher München), Leiter des Deutschen Hechaluz, über das Thema: „Zukunftswege der jüdischen Jugend." Tennis-Turnier. Vom 30. Mai bis 1. Juni 1936 (Pfingsten) finden auf den vier Plätzen der Privaten Tennisgesellschaft Augsburg am alten Heuweg (Straßenbahnlinie 6) folgende Wettspiele satt: 1. Herren-Einzel 5. Herren-Einzel 2. Klasse 2. Damen-Einzel 6. Damen-Einzel 2. Klasse 3. Herren-Doppel 7. Damen-Doppel 4. Damenu. Herren-Doppel Bedingungen durch die Private Tennisgesellschaft Augsburg II Hbh. Schließfach 89. Aus der Gemeinde Bamberg Jüdischer Kulturbund. Die letzte Veranstaltung der Saison am 26. April brachte ein bemerkenswertes Ereignis: Der Kulturbund konnte seinen Einzug im großen Saal der jüdischen Gaststätten „Weiße Taube" mit einem Lichtbildervortrag von Herrn Dr. Arthur Galliner vom Philantropin in Frankfurt a. M. über „Das Antlitz des Juden in der bildenden Kunst" halten. Die meisterhafte Gestaltung des Vortrages fand den lebhaften Beifall der hochbefriedigten, den Saal füllenden Hörer und bildete einen verheißungsvollen Auftakt für die künftigen Kulturbundveranstaltungen im neuen Heim. Der Vorsitzende der" Ortsgruppe, Herr Kommerzienrat Willy Lessing, hatte in seinen Begrüßungsworten auf diesen Wendepunkt im Leben des Bamberger Kulturbundes hingewiesen und, der Gemeinde für die bisherige Überlassung der Synagoge dankend, ausgeführt, daß nunmehr eine größere Unbehindertheit in der Auswahl der Ver-

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