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Bayerische israelitische Gemeindezeitung · 1936-04-01 · 7 (1.4.1936) · p. Seite 161

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Journal
Bayerische israelitische Gemeindezeitung
Volume
12 (1936)
Issue
7 (1.4.1936)
Date
1936-04-01
Page
Seite 161 (sequence 17)
Language
German
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Nr. 7 Bayerische Israelitische Gemeindezedtung 161 (Schluß des Berichts JTSV. von Seite 155) verändert wie bisher für Damen am Mittwoch Abend und für Herren am Donnerstag Abend unter Leitung von Sportlehrer Breit statt, bis es die Jahreszeit erlaubt, auch in den Abendstunden das Training auf den Sportplatz zu verlegen. Bekanntmachung darüber in der nächsten Nummer der Gemeindezeitung. Kalter. VEREINSORCHESTER Das Vereinsorchester probt jeden Donnerstag von 17—18.30 Uhr in der Turnhalle. Interessenten für die Teilnahme wollen sich an der Geschäftsstelle melden. Das Orchester steht unter der Leitung des Herrn Kapellmeisters Sarsky. Bücherschau Die althebräische Literatur und ihr hellenistisch-jüdisches Nachleben. Von D. Dr. Johannes Hempel, Professor an der Universität Göttingen; 4", 203 Seiten Text, 71 Abbildungen, 1 Tafel in Vierfarbendruck, 5 einfarbige Tafeln. Brosch. RM. 15.30, Leinenband RM. 19.60. Potsdam, 1934. Dieser wichtige Band aus dem über 20 Bände starken „Handbuch der Literaturwissenschaft" (Akademische Verlagsgesellschaft Athenaion, Potsdam) hat durch den Herausgeber der Bayer. Israel. Gemeindezeitung in der Jüd. Rundschau vor kurzem eine ausführliche Würdigung und Inhaltsanalyse erfahren. Wir möchten auch hier mit Nachdruck auf das Werk des Göttinger protestantischen Theologen, des Herausgebers der Zeitschrift für alttestamentliche Wissenschaft und des zur Zeit bedeutendsten christlichen Fachmanns der Bibelwissenschaft, hinweisen. Das Werk von Hempel stellt sich eine doppelte Aufgabe. Es will zunächst die in dem heutigen Alten Testament gesammelten Reste der altisraelitischen Literatur auf dem Hintergrund der altorientalischen Gesamtkultur verstehen lehren. Dazu gehört ebenso sehr dip- Herausarbeitung der Gleichheiten, die sowohl im Inhalt als noch stärker in der Form das israelitische Schrifttum mit dem der übrigen altorientalischen Völker verbinden, als die klare Herausstellung der eigenartigen Unterschiede, die die biblischen Bücher über die gleichzeitigen Schriftdenkmäler weit hinausheben. Diese Sonderheit zeigt sich negativ darin, daß eine Reihe von Literaturgattungen verkümmert oder unentwickelt geblieben ist. Positiv wirkt sie sich darin aus, daß andere Formen dafür um so kräftiger und einzigartiger entfaltet sind, vor allem der Prophetenspruch und die realistische Geschichtsschreibung mit Einschluß der Biographie und Autobiographie. Bei genauerem Zusehen erweist sich, daß die Wurzeln für solche scheinbar weit ausein.anderliegenden literarischen Erscheinungen in einem und demselben Faktor zu finden sind, nämlich in der Eigenart der israelitischen Religionsentwicklung unter dem beherrschenden Einfluß der prophetischen Verkündigung. Als zweite Aufgabe ergab sich die Hineinstellung dieser einzelnen Gattungen und ihrer Hauptvertreter in den Gang der israelitischen Kultur- und Geistesgeschichte. Der Weg von den frühesten, ursprünglich mündlich weitergegebenen Liedern und Einzelerzählungen zu den großen zusammenfassenden Literaturwerken der israelitischen Königszeit und der persischen Periode sollte dargestellt und sein Nachwirken im griechischen Schrifttum bis in das Neue Testament hinein verfolgt werden. Besonders lag dem Verfasser daran, die einzelnen großen Schriftstellerpersönlichkeiten in ihrer stilistischen und menschlichen Eigenart zu verstehen und dem Leser als charakteristische Indi- NEÜE BÜCHER ZU PESSACH nD3 b& rmn tid DIE PE SSACH-HAG GADA Herausgegeben und erklärt von E. D. Goldschmidt Mit Übersetzungen der Gebete von Martin Buber Bücherei Band 54 In Pappe M 1.25 Moritz Zobel DAS JAHR DES JUDEN in Brauch und Liturgie Bücherei Band 55/56 Leinen M 2.50 Martin Bufcer und Franz Rosenzweig DIE SCHRIFT UND IHRE VERDEUTSCHUNG Oktav 352 Seiten Leinen M 6.— Karl Wolfskehl DIE STIMME SPRICHT Erweitertes "Werk / Gedichte Großoktav LXXX Seiten Leinen M 6.— SCHOCKEN VERLAG BERLIN SW 19 HERREN-STOFFE DAMEN-STOFFE Feinste Massqualitäten. Moderne Musterungen WEINBERGER & BISSINGER Das bekannte. Tuchhaus bester Qualitäten MÜNCHEN, RINDERMARKT 7 AUGSBURG, LUDWIGSTRASSE D 210

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