Bayerische israelitische Gemeindezeitung
- Journal
- Bayerische israelitische Gemeindezeitung
- Volume
- 11 (1935)
- Issue
- 8 (15.4.1935)
- Date
- 1935-04-15
- Page
- Seite 188 (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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188 Bayerische Israelitische Gemeindezeitung Nr. 8 S. Levinger Zigarren rühmlichst bekannt durch feine Qualität jetzt wieder Bayerstrasse 21 5m Neubau Hotel Rheinischer Hof / Gegründet 1886 ✓ Fernsprecher 54897 (Sport-Fortsetzung von Seite 180) ym^w^^iW Die Empfehlung der Hausfrau selbst, das ist das Geheimnis unseres Erfolges. Eine neue Vergrößerungist notwendig geworden. Bitte besiehtigenSie unverbindlich unseren neuen Betrieb. Und zur modernen, peinlich sauberen Einrichtung kam noch der Vorteil eines herrlichen Rasentrockenplatzes auf der sonnigen, staubfreien Isarhöhe. Aber auch bei schlechtem Wetter kommt Ihrer Wäsche die Frischlufttrocknung zugute. H3äfcf)ccd!llüncf)cnct^au8ft:aucnf)Ufe jetffc'föfeerjfc. 14f%tL?o6l4 Linie 6 Haltest. Steinerstr. 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Halbzeit München gegen den sehr starken Wind spielte, konnte zwar eine Führung erzielt werden, aber Nürnberg holte nicht nur auf, sondern schoß auch kurz vor Schluß den 4. entscheidenden Treffer. Die Tore für München erzielten Goldmann (2) und Gräbel. Wegen des schlechten Wetters waren nur wenig Zuschauer anwesend. Handball. 1. Osterveranstaltung: Zu Ostern werden die besten süddeutschen Mannschaften hier kämpfen. Am Sonntag spielt Ulm, am Montag Göppingen gegen die 1. Mannschaft Münchens. — Beginn jeweils um 15 Uhr. 2. Training: Sämtliche Handballmannschaften trainieren jeden Donnerstag ab 17.15 Uhr und jeden Sonntag pünktlich um 10 Uhr auf dem Sportplatz. Jugendliche unter 18 Jahren können noch in der Jugendmannschaft Aufnahme finden. — Die Anschläge am schwarzen Brett in der Turnhalle wollen beachtet werden. Ing. W. R o s e n b a u m. Schach. Im Hinblick auf die rege Beteiligung werden ab 1. Mai die Schachabende verdoppelt. Nach den letzten Schachabenden im April (am 25. und 29.) wird im Mai an allen Donnerstagen, am 1. und 3. Dienstag und 2. und 4. Montag gespielt. Nur an Feiertagen ist kein Schachäbend. Das bereits angekündigte Turnier beginnt am 25; April. Turniertag ist Donnerstag. Anmeldungen können noch bis zu diesem Tag erfolgen. Gespielt wird nach dem Schweizer System. Die Lehrkurse beginnen im Mai und finden an den Dienstagen bzw. Montagen statt. Näheres hierüber an den Schachabenden oder bei Dr. Ackermann, Galeriestraße 38. Gäste sind an den Spielabenden stets willkommen und erfahren dort das Nähere über Beteiligungsmöglichkeit. Turnbetrieb an Pesach. An den 'beiden Sederabenden ist die Turnhalle (auch die Kegelbahn) geschlossen und ruht der gesamte Betrieb. Sonst (an den Nachmittagen und den beiden letzten Tagen) ist es jedem freigestellt, ob. er zum Turnen kommen will. Aufsicht ist vorhanden, offizieller Betrieb findet nicht statt. Besondere Veranstaltung am Dienstag, 16. April. Wegen einer besonderen Veranstaltung sind sämtliche Räume der Turnhalle (mit Ausnahme der Kegelbahn) belegt. Zutritt haben nur geladene Gäste und die Mitwirkenden. Tennis. Bei anhaltender günstiger Witterung kann diese Woche mit dem Spielbetrieb begonnen werden. Zahlung der 1. Hälfte des Tennisbeitrags muß vor Spielbeginn erfolgen. Bücherschau Der Sabbat. Sein Abbild im jüdischen Schrifttum, seine Geschichte und heutige Gestalt, von Moritz Zobel. Doppelband der Schocken-Bücherei, Nr. 25. 2.50 RM. Dieses Buch ist eine umfassende dokumentarische Veröffentlichung über den Sabbat, wie sie unseres Wissens weder in der deutschen, noch in einer anderen Sprache bisher vorgelegen hat. Es ist dem Verfasser gelungen, auf 200 Seiten eine maßgebende, im Systematischen vollständige Darstellung zu geben, die bis auf das rein Halachische (Gesetzliche) die Gesamterscheinung des Sabbats beschreibt. Das Buch setzt sich aus einem umfangreichen Quellenteil (Sabbat-Partien in der Bibel, in der hellenistischen Literatur, in Talmud und Midrasch, in Dichtung, Philosophie, Kabbala und in der Frömniigkeitsliteratur) und einem beschreibenden Teil zusammen; dieser stellt die Grundzüge des Werkverbots, die Liturgie des Sabbats, die Bräuche und die bei der .häuslichen Sabbatsfeier üblichen Gesänge dar. Auch der beschreibende Teil enthält eine große Anzahl übersetzter Quellen; so sind alle dem Sabbat eigentümlichen Gebete übersetzt und eine reiche Auswahl der zum Teil mystischen Hausgesänge (Semirot) in deut-