Bayerische israelitische Gemeindezeitung
- Journal
- Bayerische israelitische Gemeindezeitung
- Volume
- 10 (1934)
- Issue
- 14 (15.7.1934)
- Date
- 1934-07-15
- Page
- Seite 297 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 14 Bayerische Israelitische Gemeindezeitung 297 Samstag: Ab 15—18 Uhr: Tischtennis für Jugendliche. Ab 20 Uhr: Tischtennis für Erwachsene. Kegelbahn: Dienstag: Ab 20 Uhr Vereinskegeln. Donnerstag: Ab 20 Uhr: Vereinskegeln. Tennis. Täglich an den Plätzen an der Marbachstraße. Die Schwimmveranstaltungen im Willibaldbad finden vorläufig nicht mehr statt. Nähere Mitteilungen folgen. Turn- und Sporttag verbunden mit den Leichtathletikmeisterschaften für 1934 am 2 9. Juli 1 934 am Sportplatz an der Marbachstraße (Straßenbahnlinie 16, Haltestelle Marbachstraße). Programm Vormittag ab 8 Uhr: Leichtathletik-Vorkämpfe, sowie Entscheidungen der technischen Übungen. Nachmittag 3 Uhr: 1. Aufmarsch aller Abteilungen des Vereins mit anschließenden allgemeinen Freiübungen; 2. 2X15 Min. Fußball; 3. Turnermusterriege an Barren und Pferd; 4. 2X15 -Min. Hockey; 5. 15 Min. Selbstverteidigung der Box- und Jiu-Jitsu- Abteilung (Tauziehen Jiu-Jitsu gegen Boxen); 6. 2X15 Min. Handball; 7. Leichtathletik. In sämtlichen Pausen finden die Entscheidungen der Leichtathletik-Wettkämpfe statt. In drei Stunden wird eiri Ausschnitt aus dem Arbeitsprogramm des Vereins gezeigt. Für ausreichende Sitzgelegenheit ist Sorge getragen. Ausschreibung 1. Senioren: (geb. 1915 und älter): 100 m, 200 m, 400 m, 800 m, 1500 m, 3000 m; Kugelstoßen, Diskuswerfen, Speerwerfen, Hochsprung, Weitsprung; 4X100 m-Staffel, Schwedenstaffel. 2. Alte Herren (geb. 1902 und älter), Klasse A Leichtathleten, Klasse B Turner und offen für Alle: 100 m, Kugelstoßen, Weitsprung, 4X100 m-Staffel. 3. Jugend A (geb. 1916—1917): 100 m, Weitsprung, Kugelstoßen (auch als Dreikampf), Hochsprung, Speerwerfen, 1000 m, 4X100 m-Staffel mit Jugend B zusammen. 4. Jugend B (geb. 1918—1919): 100 m, Weitsprung, Kugelstoßen, 4X100 m-Staffel mit Jugend A. 5. Schüler (geb. 1920 und jünger): 75 m, Weitsprung, Schlagballweitwurf. 1. Damen (offen für Alle): 100 m, Hochsprung, Weitsprung, Kugelstoßen, Schlagballweitwurf, 4X100 m-Staffel. 7. Jungmädchen (geb. 1918 und jünger): 75 m, Weitsprung, Schlagballweitwurf (auch als Dreikampf), 4X75 m-Staffel. Das vornehme Spezialgeschäft für HERREN-HÜTE Der Herrenausstatter HERREN-ARTIKEL Rosenstraße 5 ^^^m^^^^m» . . Sportmassage Fuß- Minna Schwarz pflege Montag Turnhalle oder tel. Vereinbarung. Tel. 296961 Maniküre Schönheitspflege (10-3 Uhr), in u. außer Haus Meldeschluß Donnerstag, 26. Juli, im Geschäftszimmer der Turnhalle. Es ist Pflicht eines jeden, sich aktiv zu beteiligen. Jugend-Fußball Ab 15. Juli bis 1. September: Fußballtraining jeden Dienstag und Donnerstag ab 6.15 Uhr. Freundlich Mitgliederwerbung Jedes Mitglied bringe ein neues Mitglied oder einen Förderer. (Bücherschau) (Fortsetzung von Seite 295) Themas erarbeiten von sehr verschiedenen Standpunkten her Ernst Simon „Von Palästina nach Deutschland'", G. Landau „Die Gewalt der Geschichte (mit den Untertiteln „Die rettende Diaspora" und „Die schöpferische Diaspora"), Ignaz Maybaum „Raum und Grenze", Ludwig Landau „Kolonialreligion?". Aus dem übrigen Inhalt des Heftes wird ein Beitrag von Thomas Mann „Der Knabe Henoch" ganz besonderes Interesse finden. Eine Presseschau „Fremdlingschaft Israels?", wertvolle Buchbesprechungen und Glossen, unter denen wir „Musik und Rasse" hervorheben wollen, vervollständigen das wichtige Heft, das in der jüdischen Öffentlichkeit berechtigtes Aufsehen erregen wird. Auch die Julinummer ist sehr fesselnd. Ihr Leitartikel geht gegen die „Lüge der Statistik" an, die den „Untergang der deutschen Juden" mehr prophetisch als wissenschaftlich glaubt beweisen zu können; er wirft die sokratische Frage auf, wie wohl ein jüdischer Mensch des Mittelalters sich mit den damaligen Bevölkerungsziffern die Zukunft des deutschen Judentums hätte vorstellen müssen. Eine Art Gespräch entspinnt sich zwischen Hans Rosenfeld („Jüdischer Adel?") und Hans Bach („Ende des Bürgertums?") über den zukünftigen Typ des deutschen Juden, den der eine aus aristokratischer Haltung, der andere aus der Eigengesetzlichkeit jüdischen Wesens heraus gestaltet sehen will. Aus dieser Kontroverse soll sich ein Bild „Kurz u.guf, dieCORON A ist in ihrer Art vollkommen. Übrigens waren alle meine Kollegen, die die Maschine sahen, von ihr restlos "begeistert . " So schreibt ein Corona-Scfireiber. Verlangen Sie unverbindliche Vorführung Kleine Anzahlung Kleine Raten CORONA »S« die Schreibmaschine fi Büro Heim Reise Hauptvertrefung: Alfred Bruck, Sonnenstraffe 12 Schreibmaschinen — Bürobedarf Inh.: Rudolf Lewin Tel. 90786