Bayerische israelitische Gemeindezeitung
- Journal
- Bayerische israelitische Gemeindezeitung
- Volume
- 10 (1934)
- Issue
- 11 (1.6.1934)
- Date
- 1934-06-01
- Page
- Seite 231 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 11 Bayerische Israelitische Gemeindezeitung 231 LUDWIG GRUBER Odeonaplatz 17 Das €}eschäft des Quälitätsrauchers! ken und Bedeutung von drei hervorragenden Persönlichkeiten aus den ersten Jahrzehnten der Wormser Synagoge, des Rabbi Meir Ben Isaak, des Rabbiners Isaak Halevi, einer der Lehrer Raschis, und Eliesers Ben Isaak, der den Beinamen der Große führte. Über den „Wormser Reichsrabbiner Anselm" schreibt Oberbibliothekar Dr. Moritz Stern, der Wormser Rabbiner Dr. Isaak Holzer schildert nach dem Minhagbuch des Juspa Schamines Sitten und Gebräuche in der alten Wormser Judengemeinde. Schließlich enthält das Heft historische Beiträge von 1. Kiefer, Rabbiner Dr. S. Levi, B. Rosenthal und Rabbiner Dr. Paul Lazarus. Kriegsteilnehmer und -Hinterbliebene Die nichtarischen Mitglieder der ehemaligen Ivriegsopferverbände, die am 1. März 1933 eine ordnungsgemäße Sterbegeldversicherung hatten, müssen sich zur Sicherung ihrer Ansprüche bis spätestens 10. Juni 1934 heim Landes vierband des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten, Nürnberg-A, Karolinenstraße 28, melden. Von der genauen Beantwortung folgender Fragen ist die Aufrechterhaltung des Anspruches abhängig. 1. Zu- und Vorname und Geburtsdatum. 2. Vor- und Geburtsname und Geburtsdatum der Ehefrau. 3. Bei welchem Verbände am 1. März 1933 Mitglied? 4. Bis wann die Sterbegeldbeiträge ordnungsgemäß gezahlt worden sind (mit Nachweis)? 5. Ob und wann die inzwischen fällig gewordenen Beiträge gezahlt worden sind, bzw. die Zahlung versucht worden ist. Diejenigen Personen, die ihren Beitrag im Jahre 1933 nicht voll bezahlen konnten — was bei den meisten der Fall sein wird —, müssen auch umgehend die Nachzahlungen von RM. 0.30 je Monat zunächst bis einschließlich März 1934 gleichzeitig (in bar oder Briefmarken) einsenden; außerdem einen einmaligen Unkostenbeitrag von RM. —.60. Über die Höhe des Beitrages ab 1. April 1934 erfolgt an die Angemeldeten unmittelbar Mitteilung. Anmeldungen, die nach dem 10. J n n i 1 9 3 4 erfolgen, können nicht mehr auf Berücksichtigung rechnen. ' Die Vorstände der Kleingemeinden werden gebeten, für die Bekanntmachung in Kriegsteilnehmerkreisen sorgen zu wollen. R e i c h s b u n d J ii d i s c h e r Frontsoldaten Landesverband Bayer n. Tagung der Mittelstelle für jüdische Erwachsenenbildung in Herrlingen Die Pressestelle der Reichsvertretung der deutschen Juden teilt mit: In dem jüdischen1 Landessehulheim Herrlingen bei Ulm fand vom 10.—13. Mai 1934 eine Konferenz statt, mit der die von der Reichsvertretung der deutschen Juden errichtete Mittelstelle für jüdische Erwachsenenbildung (Leiter Prof. Buber, Anschrift: Frankfurt a. M., Fahrgasse 146) die Grundlage für eine Arbeit in größerem Wirkungskreis geschaffen hat. SCHUHHAUS M. FLEISCHMANN MÜNCHEN, THEATINERSTRASSE 17 Spezialität: BALLY-SCHUHE An der Tagung nahm ein Kreis von führenden Persönlichkeiten aus allen Teilen des Reiches teil. Unter Leitung von Prof. Buber wurden' in intensiver Aussprache aller Teilnehmer in den ersten Tagen zunächst die grundlegenden Probleme und Arbeitsmethoden der Erwachsenenbildung erarbeitet; in Arbeitskreisen wurden sodann eine Reihe von Einzelarbeiten praktisch in Angriff genommen, insbesondere Bildungsarbeit für die Klein- und Kleinstgemeinden, Schulung der Umschichtenden und jugendlichen Erwerbstätigen, Zusammenarbeit mit den Jugendbiinden in überbündischier Führerschulung, Beschaffung von Lehrmitteln und Hilfsmitteln für Lehrende. In diesen Fragen wurden praktische Schritte vorbereitet, die schon in nächster Zeit zu sichtbaren Ergebnissen führen sollen. Als Ergebnis der Tagung ist festzustellen, daß der Gedanke der jüdischen Erwachsenenbildung von allen Teilnehmern aufs stärkste bejaht wurde. Die lebendige Verbindung und Zusammenarbeit der Mittelstelle mit allen am jüdischen Aufbau arbeitenden Personenkreisen und Institutionen des deutschen Judentums darf als gesichert angesehen werden. Zu dieser Mitteilung der Reichsvertretung kann aus dem Kreis der Münchener und Augsburger Teilnehmer hinzugefügt werden, daß die sympathische Atmosphäre in dem prächtigen und gut gedeihenden Landschulheim Herrlingen jedem, der dort teilnehmen konnte, neue Hoffnung und Freude in unserem Alltag gab. Es verstärkte sich unsere innere Sicherheit, daß wir jensvits Immer die gleichen Töne jeder der eine CORONA »S« besitzt, erzählt, wie zufries den er ist. Er hat auch Grund, denn er hat aufjer allen Vorzügen einer großen Büromas chineanseiner CORONA »S« den Klaviertastenanschlag, die Flachringtastatur, die Typenlcorhumschaltung etc. Verlangen Sie unverbindliche Vorführung Kleine Anzahlung Kleine Raten {Büro Heim Reise Hauptvertretung: Alffred Bruck, Sonnenstrafye 12 Inh.: Rudolf Lewin Tel. 90786