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Bayerische israelitische Gemeindezeitung · 1934-04-01 · 7 (1.4.1934) · p. Seite 143

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Journal
Bayerische israelitische Gemeindezeitung
Volume
10 (1934)
Issue
7 (1.4.1934)
Date
1934-04-01
Page
Seite 143 (sequence 15)
Language
German
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Nr. 7 Bayerische Israelitische Gemeindezeitung 143 nen sie etwas herabgesetzt werden. Die Summe muß für ein Jahr vorausgezahlt werden, für das zweite Jahr muß ein Bürge gestellt werden. Da die Vorbereitung der Gruppe etwa in 10 Tagen beginnt, können Meldungen nur noch berücksichtgt werden, wenn sie sofort erfolgen. Am 11. März fand in Berlin die diesjährige Generalversammlung des gemeinnützigen Vereins Familienschutz statt. Der Geschäftsbericht legte Zeugnis ab, daß der Verein trotz großer Schwierigkeiten auch im Jahre 1933 eine sehr günstige Entwicklung genommen hat. Seine der Hinterbliebenen- und Familien-Versorgung dienenden Einrichtungen sind in weitesten Kreisen der deutschen Judenheit populär. — Der Verein umfaßte Ende 1933 rund 12 000 Mitglieder. Er konnte auch in diesem Jahr wieder namhafte Beträge für die j.üdische Wahlfahrtspflege zur Verfügung stellen. Der vom Vorstand und Verwaltungsrat vorgelegte Geschäftsbericht und weitere Anträge wurden von der Generalversammlung genehmigt. Bücherschau Frühsymptome der Verwahrlosung. Von Dr. Julius Weil, Leiter des jüdischen Lehrlingsheims an der Wagnerstraße München. Philosophische und pädagogische Arbeiten, herausgegeben von Aloys Fischer, Richard Hönigswald und Paul Luchtenberg. VII. Reihe: Heilpädagogik, Heft 3, Langensalza (H. Beyer &. Söhne) 1933. 8°. 126 Seiten. Preis RM. 3.90. Die Arbeit des Leiters des Münchener jüdischen Lehrlingsheims hat der philosophischen Fakultät I. Sektion der Universität München (Referenten: Prof. Aloys Fischer und Prof. Albert Rehm) vorgelegen. Die Untersuchung verfolgt die Ziele, Erzieher und besonders den Heilpädagogen in den Stand zu setzen, die ersten Anzeichen einer individuellen Entwicklung, die möglicher- und wahrscheinlicherweise zur Verwahrlosung sich wandeln wird, rechtzeitig zu erkennen und dem Eintritt der Katastrophen durch eine von Anfang an spezialisierende erzieherische Arbeit zu begegnen. Der Ausbau der Untersuchung der Frühsymptome der Verwahrlosung, zu der hier ein Anfang gemacht wird, ist in dem Fragebogen auf S. 16^-23 aufgezeigt und in gleicher Weise für die Normalwie für die Heilpädagogik wichtig; unter Umständen verringert sich das Tätigkeitsfeld der Verwahrlosungspädagogik erheblich, wenn es gelingt die Gefahr frühzeitig zu erkennen und aus dieser Erkenntnis schon im Rahmen der Normalerziehung die Folgerungen durch die Vorbeugung zu ziehen. Dem Leiter unseres Lehrlingsheims gebühren unsere Glückwünsche zu der gründlichen, die wissenschaftliche Heilpäda- £Ogik fördernden Arbeit. The Mount-Sinai-Manuscript of the Bible. With four illustrations. Second edition. For the trustees of the British Museum 1934. Price 6 d. net. In diesen Blättern haben wir am 1. März (Nr. 5 der Gemeinde- Zeitung) über die griechische Bibelhandschrift des Sinai-Klosters (Codex Sinaiticus) eingehend berichtet. Die vorliegende Broschüre des Britischen Museums enthält eine genaue Geschichte der Entdeckung der Handschrift, ferner ihre Beschreibung sowie eine Darstellung des besonderen Wertes des Codex für die Bibelforschung, namentlich für die Erforschung der Septuaginta. Drei Blätter aus der Handschrift, ferner das Porträt Tischendorfs (des Entdeckers), endlich ein Bild des Sinaiklosters (Litho- ADOLPH SCHLESINGER en gros u.en detail PHelmayerSf Fdlje 12 Seit 50 Jahren Das Spezialhaus f. bewährte u. preiswerfe Trikot-Unterwäsche, Strumpfwaren, Stricku. Modewaren. Bleyle, Kübler, Ribana, Professor Dr. Jäger, Schachenmayr. graphie nach einem 1845 in Paris ausgestellten Gemälde von Dauzats) ergänzen die instruktive Veröffentlichung des Britischen Museums. F. Vorm en wezen van de huwelijkssluiting naar de ound-ostersche rechtsopvatting. Openbare les gehouden bij den aanvang van zijn lessen als privaat-docent in de oostersche rechtsgeschieT denis en de grieksch-egyptische papyrologie aan de Rijks- Universiteit te Leiden op woensdag 31 Januari 1934. Door D. M. David. Leiden (E. J. Brill) 1934. Am 31. Januar d. J. konnte der ehemalige Privatdozent an der Universität Leipzig D. M. David seine Antrittsvorlesung an der für orientalische Studien weltberühmten Universität Leiden halten. Die Antrittsvorlesung behandelte Form und Wesen der Eheschließung im altorientalischen Recht und wurde in holländischer Sprache gehalten. Es gibt in Deutschland nur ganz wenig Kenner dieses rechtsgeschichtlichen Spezialfaches, das außer einer rechtswissenschaftlichen Ausbildung das Studium der semitischen Philologie, vor allem der Teildisziplin der Keilschriftkunde voraussetzt. Außer Koschaker, Landsberger, Eilers, Theo Bauer, Adam Falkenstein, Bruno Meissner, Ebeling und Weidner, vielleicht noch Mittwoch und Brockelmann wird es in Deutschland kaum jemand geben, der die besondere wissenschaftliche Leistung des jüdischen Gelehrten zu würdigen weiß. F. Leinenhaus Frankel, Theatinerstraße 46/1. Stock Schwer reinl. weiße Tischtücher 130/160 per Stück rm. 5.25 Servietten 60/60 ... -...........rm. 1.— Spielend leicht schreiben Sie auf der kleinen BÜfOmaschine CORONA »S« Und wenn Sie von früh bis spät tippen müssen, werden Sie am Abend nicht müde sein, denn die CORONA »S« hatKlaviertasten-Anschlag u. SegmentsUmschalfung. Ve erlangen Sie unverbm iche Vorführung Kleine Anzahlung q Kleine Raten {Büro Heim Reise Gen.-Vertretung-. Alfred Bruck, Sonnenstrafje 12 Inn.: Rudolf Lewin Tel. 90786 bind-

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