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Bayerische israelitische Gemeindezeitung · 1933-07-01 · 13 (1.7.1933) · p. Seite 198

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Journal
Bayerische israelitische Gemeindezeitung
Volume
9 (1933)
Issue
13 (1.7.1933)
Date
1933-07-01
Page
Seite 198 (sequence 6)
Language
German
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198 Bayerische Israelitische Gemeindezeitung Nr. 13 Konto Friedhofserweiterung Kriegshaber . . . .19 852.38 Pensions-Konto: Vortrag vom Versorgungs verband zu tragender ............. 12 928.51 Versicherungs-Konto: Vorausbezahlte Prämien . . 124.45 Kultus-Kassa-Konto: Fehlbetrag der Jahre 1931, 1932 9 586.48 126 197.72 Verbindlichkeiten RM. Versorgungs-Konto: Rückstellung f. die Umlage 1932 8 884.90 Hypothek-Konto Stadtsparkasse Augsburg: Aufgewertete Hypothek ........... 38 927.82 Darlehens-Konto: Stadtsparkasse Augsburg: Darlehen 50 000.— Israelitisches Altersheim Augsburg: Guthaben . . 9 488.— Israelitische allgemeine Stiftung: Guthaben ... 1 970.— Israelitischer Gräberfonds Augsburg: Guthaben . . 1225.— Bayerische Staatsbank Augsburg: Guthaben . . . 15 702.— 126 197.72 Rechnungsabschluß Ausgaben RM. Vortrag des Fehlbetrages von 1931 ....... 9 476.74 Gehalt- und Entschädigungs-Konto: Ausbezahlt . . 53 522.45 Versorgungs-Konto: Kosten der Beamten-Versorgung 10 953.31 Chor-Konto: Kosten............ 1256.90 Gottesdienst-Konto: Kosten......... 2 283.58 Gemeindehäuser-Konto: Haussteuer, Umlagen, städt. Gebühren, Anschaffungen, Instandsetzungen usw. 8 524.96 Gottesacker-Konto: Kosten ......... 594.91 Lesezimmer- und Bibliothek-Konto: Kosten . . . 466.59 Wohlfahrts-Konto: Zuweisung an d. Wohlfahrtsstelle 7 500.— Bildungs-Konto: Vorträge.......... 19.20 Beheizungs-Konto: Kosten.......... 1243.25 Beleuchtungs-Konto: Kosten......... 482.16 Synagogen-Beleuchtungs-Konto: Kosten..... 838.43 Pensions-Konto: Anteil an d. bezahlten Versorgungen 1849.18 Ehrungs-Konto: Bedarf........... 481.90 Zinsen-Konto: Bezahlte Schuldzinsen...... 8 015.25 Versicherungs-Konto: Versicherungskosten .... 1529.40 Schächtgebühren-Konto: Berufsgenossenschaft usw. 318.60 Inserate- und Drucksachen-Konto: Kosten .... 923.60 Wohlfahrtsabgaben-Konto: Mehrleistung..... 29.66 Beiträge- und Spenden-Konto: Subventionen usw . 715.— Regie-Konto: Verwaltungskosten....... 1901.73 112 926.80 Einnahmen RM. Umlagen-Konto: Eingänge.......... 73 039.49 Lohnsteuer-Umlagen-Konto: Eingänge.....'. 2 812.45 Kopfsteuer-Konto: Eingänge - . '........ 340.— Gehalt-Konto: Vergütungen.......... 4 925.20 Schenodorgelder und Mizwohs in Kriegshaber . . . 210.— Ausschüttung: auf Pfandbriefe ........ 38.25 Inserate- und Drucksachen-Konto: Rabatte .... 100.20 Schächtgebühren-Konto: Eingänge....... 297.80 Gebühren-Konto: Eingänge.......... 3 028.— Konto vermieteter Plätze: Herren- und Frauenplätze 1 797.50 Gottesdienst-Konto: Zylinderkastenmiete .... 75.— Gemeindehäuser-Konto: Mieten........ 8 327.73 Gottesacker-Konto: Fernspreehkosten und Pacht . . 124.75 Gebetbuch-Konto: Verkaufte Bücher...... 27.10 Beiträge- und Spenden-Konto: Zuschuß d. Stiftungen 200.— Wohlfahrts-Konto: Zuschuß der Stiftungen .... 7500.— Zinsen-Konto: Aus Hypothek, Effekten und Scheck- Konto: . ,.............. 130.71 Beleuchtungs-Konto: Rabatt......... 9.76 Synagogen-Beleuchtungs-Konto: Gedächtnislichter und Rabatt.............. 322.18 Regie-Konto: Fernsprechgebühren....... 34.20 Bilanz-Konto: Fehlbetrag 1931, 1932 ...... 9 586.48 112 926.80 Für die Verwaltung der Israelitischen Kultusgemeinde Augsburg Der Kassier: Max Schloß. Alle Artikel des täglichen Bedarfs gut und billig UfitfiMer Cmb.fi. fflünd>en. im ftaforttal Aus der Gemeinde Bamberg Die Feier seines 60. Geburtstages beging hier unter Anteilnahme aller Kreise unserer Gemeinde, Herr Julius Wassermann. Herr Wassermann wirkt seit Jahrzehnten in der Vorstandschaft der Kultusgemeinde und tritt dort für die verständnisvolle Pflege der alten Uberlieferungen ein. Neben seiner großen beruflichen Inanspruchnahme hat er stets Zeit für die vielen Glaubensbrüder, die um Rat und Hilfe zu ihm kommen. Mit der ihm eigenen Wärme und Gewissenhaftigkeit nimmt er sich jedes einzelnen an und keiner geht ohne das Gefühl, daß seine Sache bei ihm in den besten Händen ist. Als gebürtiger Bamberger hat Herr Wassermann fast zu jedem Mitglied der Gemeinde persönliche Beziehungen. Der Vorstand der Gemeinde, Rechtsanwalt Dr. Morgenroth, brachte die Glückwünsche der Gemeinde dar. Das Rabbinat ehrte die Verdienste des Jubilars durch Verleihung des Cover-Titels, einer Würde, die schon Vater und Großvater bekleideten. Daß es Herrn Wassermann vergönnt sei, lange Jahre im Dienst der jüdischen Gemeinschaft tätig zu sein, ist der Wunsch aller. Zentralwohlfahrtsausschuß der Israel. Kultusgemeinde Bamberg. Wir haben beschlossen, daß unsere Zentralwohltätigkeitskasse zur Ablösung von Glückwünschen, Geschenken, Beileidskundgebungen, Blumenspenden und dergleichen Geldzuwendungen entgegennimmt und bitten die Mitglieder unserer Gemeinde, hiervon in ausgedehntem Maße zum Wohle unserer Armen und Bedürftigen Gebrauch zu machen. Die Namen der Spender und Spenderinnen werden in der Isr. Gemeindezeitung zur Veröffentlichung gebracht. Es sind uns Spenden zugegangen aus Anlaß des 60. Geburtstages des Herrn Julius Wassermann von Frau Anna Morgenroth, Herrn Otto Kahn, Herrn Dr. Morgenroth. Aus Anlaß des Ablebens ihrer Mutter, der Frau Rosa Gutmann aus Nürnberg eine Spende von Frau Anna Rödelheimer. Aus bayerischen Gemeinden Israelitische Kultusverwaltung Bad Kissingen. Unter der Notlage der deutschen Juden leiden besonders die jüdischen Kurbetriebe in den deutschen Badeorten, Hotels, Restaurationen und nicht zuletzt die jüdischen Badeärzte; sie stehen vor einem völligen Zusammenbruch. Dieser Notsand untergräbt die Finanzen und damit den Bestand der Kultusgemeinden der Badeorte, denn 90 Prozent der Gemeindemitglieder leben von den Kurfremden. Und doch vermag hier am besten Selbsthilfe dieser Gefahr vorzubeugen. Es wäre nur nötig, daß die Juden diese Betriebe in erster Linie aufsuchen und daß die jüdischen Ärzte ihren Einfluß dahin geltend machen, daß die Patienten die Badeärzte in den deutschen Kurorten aufsuchen. In den größeren deutschen Badeorten ist für gute und preiswerte Fleischversorgung gesorgt. Nur wenn die Juden die deutschen Kurorte wieder besuchen, ist Gewähr geboten, daß auch die

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