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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1936-01-01 · 1936 · page 78

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1936
Date
1936-01-01
Page
– (sequence 78)
Language
German
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IRI
…/2720904-2721065--77-2727733
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Bestandteile und Abfassungszeiten unserer Tossafot 55 Schüler Peres’ die T. ’Ab. Zara und die T. Sanhedrin redigierte. Ihre Abfassungszeit ist die gleiche. Y. M a k k o t. Die T. zu Makkot wurden noch zu Lebzeiten des Peres aus Corbeil redigiert363. Er wird in ihnen öfters erwähnt364. Die T. sind von einem seiner Schüler auf Grund der Vorträge oder Notizen des Lehrers ausgearbeitet worden365. In ihnen wird bereits auf eine andere T.-Sammlung Bezug genommen366. Z. Schebuot. Die T. zu Schebu‘ot haben einen gemeinsamen Verfasser mit den T. B. M. Schebu'ot 46b s. v. וספרא entspricht B. M. 116a s. v. והא רבא. In beiden Sammlungen werden am Schluß der genannten T. Ausführungen mitgeteilt, deren Autor sowohl vom Kompilator der T. B. M. wie der T. Schebu'ot als ״Lehrer- Onkel“ bezeichnet wird (מורי דודי הרב). Da die T. zu beiden Traktaten auch sonst eine große Ähnlichkeit aufweisen, ist die Annahme berechtigt, daß sie das Werk ein und desselben Redakteurs sind. Den Verfasser der T. B. M. haben wir in Eliezer aus Touqes gefunden367 und ihm gehören auch die T.-Schebu‘ot an368. Der erwähnte Oheim ist Hizqija aus Magdeburg. Von 363 Die am Schluß der Tosafot sich befindenden Abkürzungen משיח מורי שיחי׳ wurde Peres beigelegt. Sie ist besonders häufig in den T. P. zu finden, vgl. die T.-P. zu B. Q. Ed. Livorno 1890 2b, 3a, 8a, 10b, 18b, 19a, 22a, 73b und sonst. Vgl. ferner Katalog Neubauer zu Codex 428, 2 der Bodliana, der gleichfalls T. P. zu Makkot enthält, wo die bei uns mit משיח bezeichneten T. dort im Namen des מורי ורבי הרב פרץ מו׳הר׳ף angeführt werden. 364 6b, 11b, 14a, 15b, 16a, 18a, 19b. 365 Darauf weisen solche Wendungen wie בך הקשה משיח ותירץ וצ׳ע am Schluß der verschiedenen T. (z. B. 15b, 16a) hin. 366 Vgl. 9a s. v. אלמא Vielleicht sind darunter die T. Sens gemeint. Auch Basal’el Aschkenazi kennt T. P. und anonyme T. zu Makkot. Die in Livorno im 1801 סם חיים veröffentlichten T. des Simson aus Sens sind eine spätere Umarbeitung der T. S. Von Simson selbst können sie nicht stammen, da sein Name in ihnen vorkommt (12b); ferner wird bereits Simsons aus Coucy als eines Toten gedacht (3a s. v. כיצד). Der Verfasser bezeichnet R. Mordechaj (vgl. über ihn Gross REJ VH S. 56 Anm. 4) als seinen Lehrer. Verfasser dieser T. scheint jedoch ein Schüler Simsons gewesen zu sein. Vgl. Magazin V S. 180 und R£J VD S. 55. 367 Ygl. oben S. 50. 36s auch RGA Kolon 51, wo T. 29b s. v כי היכי als T. schlechthin angeführt wird. Diese Bezeichnung gilt bei Kolon sonst den T.-Touqes oder den T. Sens. Vgl. ob. Anm. 103 und 131.

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