Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1936
- Date
- 1936-01-01
- Page
- – (sequence 69)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2720904-2721065--68-2727724- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
46 E. Urbach ren Werken274 hervor. Die anderen von Besal’el genannten Sammlungen haben noch weniger Verwandtes mit u. T. Die Giljonot wie die Ausführungen der ״Schüler" des R. Israel nehmen zwar Bezug auf u. T., aber scheinen auch andere Ausführungen im Auge gehabt zu haben275. Sie tragen auch einen verschiedenen Charakter als die Giljonot zu Ketubot und das oben Gesagte kann hier keine Geltung haben27 5a. Die Existenz von Giljonot beweist natürlich nicht, daß gerade u. T. T.-Touqes sind. Von Zitaten in der zeitgenössischen Literatur aus dem T.-Touqes276 wissen wir das Gegenteil. Da wir gar keine Zeugnisse über die Redakteure der Abfassungszeit der T. B. Q. haben, müssen wir eine genaue Untersuchung der Bestandteile dieser T. unternehmen. Es werden fast ausschließlich ältere Autoritäten zitiert, in der Hauptsache natürlich R. Tarn und sein Neffe Isaak aus Dampierre. Vom letzteren werden nicht nur Erklärungen, sondern auch Responsen mitgeteilt277. Außer der Menge von namentlichen Zitaten gehören ihm auch viele anonyme Stellen an278. Neben den Zeitgenossen und Schülern Tams, wie Samuel b. Meir279, 274 Besalel Aschkenazi stellt selbst u. T. den T. S. gegenüber. Vgl. RGA 41 S. 109a. Die Zitate aus T. S. zu B. Q. in M. J. Ed. 44a (Ms. 87a) Ed. 46b (Ms. 90a) sind in u. T. nicht enthalten. Die Verschiedenheit der beiden Sammlungen geht auch aus einer Bemerkung Salomo Lurias zu Fol. 33a s. v. שני im מסורת הש׳ס hervor. 275 Ygj $ M. 5b, 5c beweist, daß sich die Giljonot auf T. A. bezogen haben. 7d wird in einem Gil'ajon מהר׳ם zitiert. 20d wird1 R. Israel als Lehrer bezeichnet. 275a ygj. ob. Anm. 194 und Anm. 222. Es ist leicht möglich, daß viele Ausführungen, auf welche die G11. sich beziehen, den u. T. und T. T. ge« meinsam waren. In u. T. sind in keinem Falle Spuren von Gil., wie wir sie in den T. Ket. fanden, anzutreffen. 276 Vgl. die oben angeführten Stellen aus M. J.; T. Touqes zu B. Q. sind im Cod. Bodliana 430 enthalten. R. Eliezer wird in ihnen häufig als Lehrer bezeichnet. Vgl. Katalog. Das Frag. Bod. 2667/9 gehört vielleicht auch der Touqesschule an. Vgl. Kat. II 63. 277 Vgl. 48a s. v. 64 איa s. v. 64 יאמרb s. v. אי 278 So z. B. 110b s. v. דאדעתיה Vgl. Ketubot 47b s. v. 11 ,שלאb s. v. גזירה auf Grund von S. M. 23c, wo in einem Zitate aus den T. der Schüler des R. Israel das in u. T. enthaltene im Namen des Ri angegeben wird. Ähnlich auch 40b s. v.41 ,מןb s. v. כל und s. v.על פי; in den entsprechenden Stellen in S. M. finden sich Zitate, in dienen Elazar aus Worms, der doch ein Schüler des Ri war, sich mit u. T. auseinandersetzt. 279 10a s. v.22 כגיןb s. v. 34 והיהb s. v. 43 חובלa s. v. 44 אמרa s. v. 52 הכאa s. v.66 כיוןb s. v. 75 דגזלa s. v. 90 אמרb s. v.93 כגוןa s. v. אחד