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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1936-01-01 · 1936 · page 66

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1936
Date
1936-01-01
Page
– (sequence 66)
Language
German
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…/2720904-2721065--65-2727721
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Bestandteile und Abfassungszeiten unserer Tossafot 43 In den T.-Gittin haben wir es, genau wie in den T.-Jebamot, welche aus einer und der gleichen Schule stammen, mit einer fein angelegten Sammlung zu tun, welche nicht die Spuren eines Stückwerkes erkennen läßt. Es werden in ihnen durchweg nur ältere Autoritäten zitiert, am häufigsten Isaak der Ältere, sein Schüler und Sohn 5Elhanan244 und Jehuda245. Genau wie in Jebamot wird auch in Gittin den älteren deutschen Gelehrten246 besondere Aufmerksamkeit zugewandt, was vielleicht mit den Beziehungen Eliezers zu Deutschland Zusammenhängen mag247. In der Hauptsache handelt es sich bei den T. Gittin nur um eine Umarbeitung einer älteren Sammlung durch Eliezer und sie gehören demnach derselben Rezension wie die T.-Jebamot an. Q. N e d a r i m. Die T. zu Nedarim sind nicht vollständig. 69b findet sich die Bemerkung לא מצאנו תום׳ יותר מזה הפרק. Die T. fehlen bis 79b. Unsere erhaltenen T. sind von einem Schüler des Peres redigiert worden248. Sie fußen vor allem auf den T.-Evreux249. Der bei uns zitierte Ri, welcher eine Ansicht des Jehi’el aus Paris vermittelt, ist sicher Isaak aus Evreux. Neben den letztgenannten T. diente der Kommentar des Eliezer aus Metz zu Nedarim als wichtige Quelle der u. T.250. R. N a z i r. Desselben Ursprungs wie die T.-Nedarim sind auch die T.- Nazir. Peres aus Corbeil ist in ihnen die dominierende Person- 244 75a, 75b, 80a, 82a, 82b. 245 61a. 246 11a, 63a wird Efraim aus Regensburg zitiert. 29b, 41a findet Isaak b. Mordechaj Erwähnung. 47־ VgL oben Anm. 93. 248 5b, 8b, 12a. 240 Moses aus Evreux wird in Folio 43a, 53a, 54a, 56a, 57b, 58a, 59b, 66a, 79b, 83a, b, 84b, Samuel in 48a, 80a, 90a zitiert. Vgl. dbn Kommentar des Nissim Gerundi zu 56a; diese Stelle verglichen mit den entsprechenden T. zeigt, daß die Abkürzung ר׳ם Moses aus Evreux bedeutet. 250 3a, 9a, 9b, 20b, 21b, 43b, 57b, 79b, 80a, 89b, 90a, b, 91a. Der ר׳אם. dessen Erklärungen sich in Schitta Mequb. (Berlin 1860) finden, ist mit Eliezer aus Metz nicht identisch, obwohl manche seiner Erklärungen inhalt־ lieh mit den Zitaten in u. T. übereinstimmen. Das hat Gross S. 349 mit zwingenden Gründien gegen Zomber (in seiner Einleitung zu Ed. S. S. M.) nachgewiesen. Die T. des ,Elhanan scheint der Redakteur von u. T. nicht besessen zu haben. J. Kolon zitiert sie, betrachtet sie aber als Seltenheit. Vgl. RGA 52 (ed. Warschau S. 60a).

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