Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1936
- Date
- 1936-01-01
- Page
- – (sequence 63)
- Language
- German
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40 E. Urbach der Ansicht, daß die T. Ket. T. Touqes waren, worauf seine Worte בנ״ל לפרש דברי התום״ ע׳פ' דרכנו שקבלנו מהראשונים דאין דרך התום״ טוך לפסוק הלכה וללמד דיניו כי אם לפרש שקלא וטריא דתלמודא hinweisen221. Die vielen Giljonot, welche sich in der Schitta des Besal’el zu Ket. finden222, und welche, wie wir bereits sehen konnten, ein besonderes Merkmal der T.-Touqes sind223, sind ein weiterer Beweis für unsere Annahme. Die T. Ket. sind ebenfalls mit späteren Zusätzen versehen. Diese Glossen sind allerdings älteren Ursprungs als die zu Jebamot. Sie stammen fast alle aus der Schule des Meir aus Rothen־* nicht enthalten) als ״לשון ר׳א מטוך Ähnlich T. 9a s. v. הכל בידי in M. J. Ms. 143h (fehlt in Ed). 221 S. M. Ket. löc. Danach ist die Fassung־ im 14 § יד מלאכי zu weitgehend Wir gewinnen hier ein Kriterium für die Unterscheidung d Touqes~T. von älteren Sammlungen. Die letzten haben auch längere dezisorische Partien enthalten (noch die T. des Jehuda Sir Leon; vgl. seine T. zu Ber.); in den späteren Sammlungen wurde dies vielleicht durch die inzwischen entstandenen halachischen Kompendien überflüssig. 222 Vgl. S. M. Ket. 21c ובגי׳ תום׳ מצאתי כתוב ודל בראה למהר׳ר אליעזר ״״• Die Giljonot waren das Produkt der Schüler des El. aus Touqes. Sie trugen die Ansichten ihres Lehrers und seiner Zeitgenossen zu den von ihnen ver־ anstalteten T.~Sammlungen nach. Vgl. auch S. M. 26a. Da die Giljonot von mehreren Schülern ausgearbeitet wurden, fand man in späterer Zeit Wider.* Sprüche in ihnen. Vgl. daselbst 27a. Daß vieles von den Giljonot in den Text von u. T. eingedrungen ist, beweist ein Gil. in S. M. 52c, der sich auf u. T. 18b s. v. מחמת bezieht. Bes. Aschkenazi zitiert das betreffende T.־*Stück bis zu den Worten וי׳ל דאונס מחמת נפשות לא שכיח und' bemerkt dann כן כתוב בקצת תו׳ ובספרים אחרים יש עוד תי׳ אחר וז׳ל ועוד דבשני עדים לא אמריבן מיגו כדפריש׳• Dieselbe Erklärung findet sich schon in T. s. v. אין נאמנים, sie fehlt aber in einigen Handschriften und Aschkenazi bemerkt von ihr ״והם גליובות שנכתבו So sind auch die Worte von ודפוק ליה bis ומיהו בירושלמי in T. 29a s. v. ועל אשת die Kürzung eines Giljon, vgl. S. M. 72d: והקשו בגיל׳ תום׳ ״ ״ ״ ודע דבספרי הדפום כתוב זה הגל׳ ואיבו מתיישב כלל ובתום׳ כתב יד לא נמצא כלל והוא גל׳ תום׳ כדכתיבנא• Von den Worten ועוד דפיתוי ואינש.. ״ in T. 35b s. v. הממאנת sagt B. Aschkenazi gleichfalls S. M. 93d: ואיבו מל׳ התום׳ אלא גיל׳ תום׳ והכניסוהו המעתיקים מבפנים ובתו׳ כתיבת יד ישן לא נמצא כלל* Neben den Giljonot sind dann noch andere Bemerkungen auf den Rändern hinzu gekommen, welche nicht mehr tossafistische Stoffe zufügten, sondern sich mit den verschiedenen Erklärungen der T. befaßten und in ihnen Zitate aus ver־ schiedenen bekannten T.**Sa!mmlungen enthalten waren. VgL S. M. 68b und 76c. Die קונטרסץ wurden nicht ganz ernst genommen, so lesen wir in S. M. da«• selbst ע׳כ׳מ בקובטרסץ ישנים וטרחתי לכותבם לזכות התלמידים דרכי הפלפול הגם כי רובו אין צורך בו ומה שכתבתי הוא פשוט יותר Ihnen verdankt aber BesaTel seine Kenntnis der Giljonot, welche er selbst nicht besaß. Vgl. 94a ושוב מצאתי בקובטרסין וז׳ל כתוב בניל׳ ״ ״ ״ והגיל׳ תום׳ לא בא לידי לק לא ידעתי מה אשיבנו ״ und 97a ואפשר שהגיל׳ בא לפרושי כדפרישנא והגיליון לא בא לידי ולכן הוא לי כספר חתום 223 Vgl. o. Anm. 194.