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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1936-01-01 · 1936 · page 59

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1936
Date
1936-01-01
Page
– (sequence 59)
Language
German
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IRI
…/2720904-2721065--58-2727714
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36 E. Urbach ferner Folio 9a s. v. לרבנן, wo am Schluß der T. die Worte עד כאן גיליון sich finden. Die ״Gillionot“ sind eine Eigentümlichkeit der T.-Touqes und diese Bezeichnung wird auch ausschließlich auf sie angewandt. Diese Ansicht über die Herkunft der Gillonot vertritt Besal’el Aschkenazi194, ein zuverlässiger Zeuge in literar-historischen Fragen. Ähnliche Zusätze wie T. J. weist das Ms. 162 der Vaticana195 auf, welches u. T. zu Jebamot bis Blatt 106 enthält. Auf Abweichungen vom Drucke konnten wir bereits eingehen. Hier soll nur noch einiges über die Rand־ glossen dieses Ms’.s gesagt werden. Beide Ränder sind mit Glossen und Zusätzen versehen, aber während am rechten Rande sich meistens Verbesserungen befinden, die auch zum großen Teil in den gedruckten T. be~ rücksichtigt sind, haben wir am linken Rande Zusätze und oft größere Stücke von sonst unbekannten T. Nur Weniges ist in den gedruckten T. J. wiederzufinden. Die handschriftlichen Zusätze gehören jedoch der gleichen T.~Gattung wie T. J. an und rühren gleichfalls aus der Schule des R. Meir aus Rothenburg her. Darauf weist vor allem der sich oft wiederholende Name dieses Gelehrten hin. Neben ihm wird ein Gelehrter מ׳הר׳ ח angeführt. Die Abkürzung ist wohl in מ׳הר׳ חיים aufzulösen. Da auch einmal dieser Gelehrte als מהר׳ ח מרגינשבורק bezeichnet wird, dürfte er mit Hajim ,Or Zaru‘a, dem Sohn des Isaak ,Or Zaru'a, einer der ältesten Schüler Meirs, identisch sein. Der Kompilator dieser Zusätze war gleichfalls ein Schüler Meirs, mit dem er in schriftlichem Verkehr stand196. Es mögen hier einige Proben dieser Glossen folgen: Zu3b s.v.הקשח מהר׳חדמשכחת צרת צרה בסוטה לעניין בעל באומר קדשתיף לפי שאינן והיא אומרת לא קדשתני אלא בתי דלדבריה נמי היא חולצתו ופטרה צרתה דמותרת לקרוביו ונישאת לאחיו ולו אשה אחרת וסת בלא בנים דאסורה לו דלפי דבר׳ זנתה תחתיו ופוטרת צרתה ומשכחת נמי צרת צרה ותירץ דלפי דבריו נמי שרי בצרחה דאם ככלל קדשה אינה אשת אחיו כלל והיא נמי אינה נאסנת לומר שהיא חמותו לפטור צרתה. נראה דפשיטא דתרוייהו לא מהימנו לפטור הצרה. ועוד אפי' מהימני לא משכחת צרת צרה בסוטה גרירא דפטרה .. דלדבריה מטעם חמותו פטרה צרה ולא משום סוטה. 194 Schitta zu Ketubot (Ed. Lemberg 1884) S. 82d ודע שהגיליונות של תום׳ הם מלשון ר׳ אליעזר מטוך מחבר התו׳ ולכן אתה המעיין הפוך בהם והפוך בהם ותמצאם בטוב טעם ודעת* 195 Die Handschrift gehört zu Gruppe Palatina und stammt aus Heidel** berg. (Vgl. Cassuto, I Manoscritti pal. ebraici de la .... Vaticana, 1935, S. 76, 77.) Sie ist in deutscher Kursive geschrieben und wird wohl dem 15. Jhdt. angehören. Auf Blatt 5 steht der Name der Stadt, aus der die Handschrift herrührt 85 .היידלברקa ist öfters der Name (?זמלין היידלברק הימנהורן(הירצהורן viel** leicht des Schreibers oder des Besitzers des Codex, zu lesen. 85b ist der gleiche Name in Begleitung eines anderen משה בר׳ דוד מילנש zu finden. Blatt 86 bis zum Schluß Bl. 89 scheint von einer anderen Hand geschrieben worden zu sein. Die Hs. 76 der Wiener Gemeindebibliothek, welche u. T. zu Jebamot enthält, weist nach Schwarz (Katalog S. 49) keine nennenswerten Ab** weichungen von den Ausgaben auf. 196 Blatt Ha heißt es nämlich: וכתבתי למהר״ם וגם לי היה בראה דבעי חליצה ורי׳בץ לא פסק כן

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