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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1936-01-01 · 1936 · page 50

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1936
Date
1936-01-01
Page
– (sequence 50)
Language
German
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IRI
…/2720904-2721065--49-2727705
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Bestandteile und Abfassungszeiten unserer Tossafot 27 Schabbat, Jebamot, Besä107, Sanhedrin108, Gittin, b. Qamma109, Ket.110, Rosch Haschana111 und ‘Arachim112. In den Sukka-T. ist auch ganz deutlich die Hand eines großen Kommentators zu bemerken. Die T. des Simson sind keine Zusammenfügung verschiedener Bruchstücke, sie stellen vielmehr ein einheitliches Ge״ bilde dar. G. Besä. Die T. zu diesem Traktate sind in der Schule von Peres b. Elia aus Corbeil redigiert, also wahrscheinlich in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts entstanden. Peres wird in ihnen als Lehrer bezeichnet113 und seine Erklärungen werden häufig angeführt114. Die Evreux-T. fanden ebenfalls starke Berücksichtig gung. Es werden sowohl die einzelnen Autoren, wie Samuel115 und Moses116, als auch ihre Arbeiten117 genannt. Die sonst angeführten Autoren (neben den besonders häufig genannten Tarn und Ri) gehören durchwegs der Schule des Isaak des Älteren an, und manche wie Jehi’el aus Paris auch der späteren Zeit. H. Rosch Haschana. Die T. zu RH. gründen sich hauptsächlich auf die Arbeiten von Tarn und Isaak B. Ascher. Simson b. Abraham wird einmal angeführt118, und da handelt es sich um eine Erklärung, die seinem Kommentare zu Zera'im entnommen wurde. Der Verfasser verweist selbst auf seine T. zu Hullin119, Ket.120 und Sukka121. Spätere Tossafisten finden in u. T. überhaupt keine Erwähnung. Wir müssen daher den Redakteur dieser T. im Kreise des Ri suchen. Isaak der Alte selbst wird allerdings nur ein einziges Mal in diesem T. erwähnt. Eine bei uns anonym abgefaßte Erklärung122 hat zwar in Qidduschin123 den Ri zum Autor, was aber nicht als Beweis für die Autorenschaft des Ri gelten kann, da in u. T. des Mischnakommentars des Simson gedacht wird, ferner hat eine andere anonyme Erklärung in u. T.124 wiederum Simson zum Autor125. All das läßt den Schluß 107 9a. 108 12a. 109 30a. 110 33b. 111 34b. 112 51a. 113 T. Besä 34a. 114 5a, 31b, 38a. 115 14b, 21b, 24b, 29b. 116 31b. 117 3a שיטת מאיכרא die Folio 31b zitierten T. schlechthin scheinen im Gegensatz zu שיטת איברא die T. Sens zu sein. 118 14b s. v. 29 119 ולשביעיתa. 120 26a. 121 28a. 122 14a s. v. 3 123 מהa. 124 9b s. v. מתיב 125 Qidduschin 36b.

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