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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1936-01-01 · 1936 · page 49

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1936
Date
1936-01-01
Page
– (sequence 49)
Language
German
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IRI
…/2720904-2721065--48-2727704
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26 E. Urbach Die in den meisten Talmudeditionen99 vorliegenden sögenannten alten T. Joma sind älteren Ursprungs als die eben behandelten. Sie haben zum Redakteur Moses aus Coucy, den Verfasser des bekannten Codex ״Sefer Miswot Gadol“. Das beweisen die T. 13a, wo der AutorHajim b.Hanan’el als seinen Großvater bezeichnet, und 14a, wo er Simson aus Coucy seinen Schwager nennt100. Die T. J. sind eigentlich nur eine Umarbeitung der T. des Sir Leon unter Berücksichtigung der T. des R. ’Elhanan. Darauf weisen die in diesen T. oft sich wiederholenden Namen dieser beiden Tossafisten, wie die am Schluß der einzelnen Partien sich befindlichen Zeichen אריה, הרב אלחנן, מר׳ hin. F. Sukka. Für die T.-Sukka kann mit großer Wahrscheinlichkeit Simson aus Sens als Autor in Anspruch genommen werden. Die zitierten Autoritäten gehören alle der Schule Sens an, Simson B. Abraham dagegen wird kein einziges Mal erwähnt. Die einzige Stelle, wo es in unseren Ausgaben der Fall ist, erweist sich als fehlerhaft und es muß dort R. S. B. M. statt R. S. B. A. gelesen werden101. Andererseits werden viele anonyme Stellen aus u. T., wie 17a s. v. 36 אוירb s. v. 37 102מקורזלותb s. v. 108בהודו 47a s. v. 55 104לינהa s. v. 105אתקין in den Parallelstellen im Namen Simsons angeführt. Ausschlaggebend für unsere Annähme ist noch die Tatsache, daß der Kompilator von u. T. zweimal auf seinen Kommentar zu Zera'im hin weist106. Die Erklärungen, die aus diesem Kommentar angeführt werden, sind wörtlich in dem Kommentare zu Zera'im von Simson aus Sens erhalten. Die T. Sukka sind demnach von Simson selbst ausgearbeitet worden und sind eines der ältesten Bestandteile von u. T. Simson verweist selbst auf die von ihm verfaßten T. zu 90 Zum erstenmal Amsterdam 1714—1717. 100 Vgl. Gross a. a. O. S. 101 5a s. v. מסגרתו Das Zitat ist nämlich dem Kommentare des Samuel B. Meir zu B. Batra 66a entnommen. 102 Vgl. GRA, MRP 96.!03 Vg1. Leget Joscher I 148: וה׳נ איתא בתום שאגץ פ׳ לולב הגזול וש׳ץ איבו מנענע אלא ש״ץ עכיל p ביאמר נא ולא ביאמרו נא א״ב אגב צבור שע־בץ על כל פ ם ופעם ומנענעים מנענע כמו daß u. T. unter תוס' שאגץ zu verstehen sind; kann kaum einem Zweifel unterliegen. 104 JOZ fl 136a. 105 Semag Gebot 19. 106 Vgl. Sukka 12b s. v. מהא mit dem Kommentar des Simson zu Kil'ajim 26, 2 und T. 39b s. v. ולשבועית mit Schebfit 9, 1. Die T. Sukka hat Simson demnach nach der Abfassung des Mischnakomm. geschrieben. Die anderen T. meist vorher. Vgl. weiter Anm. 448.

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