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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1936-01-01 · 1936 · page 38

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1936
Date
1936-01-01
Page
– (sequence 38)
Language
German
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IRI
…/2720904-2721065--37-2727693
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Die Entstehung unserer Tossafot 25 wieder, wie z. B. die u. T., Gittin, Sukka sind wie aus einem Guß und es ist in ihnen die starke Hand eines Redakteurs bemerkbar. Es haben sich aber auch nicht selten aus einer und derselben Schule verschiedene Rezensionen von T. erhalten, die darin voneinander abweichen, daß die einen aus losen Notfeen bestehen, während die anderen richtig ausgearbeitet und redigiert wurden31. Die bisherigen Ausführungen über die Entstehungsart der T. im allgemeinen lassen bereits erkennen, daß wir bei den T. als literarisches Werk nicht nach dem Autor, sondern nach dem Sammler oder nach dem Redakteur zu fragen haben. Da aber die Person des Redakteurs nicht selten ganz unbedeutend ist, werden wir unsere Aufmerksamkeit darauf richten müssen, zu erfahren> aus welchen Bestandteilen und welchen einzelnen Sammlungen die u. T. aufgebaut sind, und in welchen Schulen sie ihre letzte Formung erhalten haben. Die Namen der einzelnen Sammler und Redakteure gerieten auch im Laufe der Zeit in Vergessenheit, und in der mittelalterlichen Literatur werden bereits die T. nach den Schulen, in denen sie entstanden waren, genannt, so T. Sens, Evreux, Touqe. Nicht selten aber sind auch die Namen der Schulen unbekannt. Isserlein (XV. Jhdt.) hat in dieser Beziehung nicht mehr genau Bescheid gewußt32. Ein Mann wie Besal’el Aschkenasi, der eine außerordentlich reiche Bibliothek und viele Handschriften besaß, war auch oft nicht imstande, konkretere Angaben über die Herkunft einzelner T.- Sammlungen zu bieten und mußte sich mit Vermutungen zu*״ frieden geben33. Sehr früh hat sich die anonyme Bezeichnung Schluß der T. 90 b, 130 b der Name Tains, 146 b, 147 a, b, 149 b die Ab*״ kürzung מ׳ר sich findet. Die letztere erscheint oft in den u. T. Ket. und Menahot und bezieht sich nach Besafel Aschkenazi RGA Nr. 1, S. 8d auf die T. des Simsons aus Sens. Sie findet sich aber auch in den T. Ber. des Jehuda Sir Leon (vgl. weiter Anm. 47) und ist vielleicht das Merkmal aller Sammlungen der Rischüler. מדברי רביבו מייד• oder wie es in den T. des Jehuda 41b s. v. ומה heißt: מפי רבי Der Lehrer ist Ri. Interessant ist auch in der Beziehung folgender Passus im RGA Nr. 52 des J. Kolon: ״ הלא דבבו שמשון משאנץ חברם כאשר קבלם ממנו וגם ברוב מקומות העתיק לשון ר׳ י כאשר תמצא בתום שאבץ בהחלת הדבור לשון ר״ י ... freilich ist später die Quellenangabe häufig weggelassen worden; vgl. weiter unten. 31 Dies beweisen die T. des Peres zu B. Q. in Mss. Brit. Mus. 417 (vgl: Katalog Margoliouth), die bedeutend von den T. des gleichen Autors zum gleichen Traktate Ed. Livorno 1819 abweichen. 32 Vgl. Terumat haDeschen, Venedig 1546, § 19: לא ידענא אי תום״ שאבץ הם או תום׳ דשאר גאונים ״ 33 Vgl. seine Schitta zu Keritot 4 a s. v. ורבנן

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