Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1934
- Date
- 1934-01-01
- Page
- – (sequence 84)
- Language
- German
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44 Die . Schlußkapitel nennen das Hüttenfest (14,46; 18; 19), das von dem Überrest des .Volkes, das nach Jerusalem kommt, in jedem Jahr begangen werden soll (לד(נ), indem es sich vor ,Ihw bückt (14,16). Wer nicht nach Jerusalem zur Feier dieses Festes zieht, soll ohne Regen bleiben (14,17). Die Juden Ägyptens, das der Nil bewässert, sollen von einer מגפה betroffen werden, wenn sie zur Feier des Hüttenfestes nicht nach Jerusalem ziehen (14,18). Erwähnt werden die ״Opferschalen vor dem Altar“ (14,20), die Töpfe im Hause Ihw’s (14,20) und die Opfernden (14,21: הובחים). Es ist die Rede von dem Taumeklelch (12,2: 0ף רעל, vgl. Hab. 2,15; ff. Jer. 25,15; ff.) und dem Namen der Götzen (העצבים), die vertilgt werden sollen, zusammen mit ihren Propheten (13,2), deren Kult ein רוח הטמאה ist (13,2). Ma le äk I. Maleäkl, dessen prophetische Wirksamkeit in die Zeit kurz vor der Reform des Ezra zu fallen scheint, kennt einen Opferkultus am Feiertag, mit dem man es damals nicht ernst nahm. Man brachte damals auf dem ״Tisch Jhw’s“ (שלחן ה״, der Altar wird auch Ez. 41.22; so genannt) verunreinigtes Brot (לחם מ^אל) dar, und fragte noch: ״Womit haben wir es befleckt“ (1,7; mit LXX:נאלנוהו statt גאלנוף־). Auch sah man es nicht als Böses (רע) an, fehlerhafte Tiere, blinde, lahme und kranke Tiere (1,7; 8), ja sogar geraubte, darzubringen (1,13). Nach Lev. 22,22—25; dürfen fehlerhafte Tiere nicht dargebracht werden. Der Prophet verflucht den, der anstelle eines männlichen Tieres, das er darbringen könnte, ein fehlerhaftes opfert (1,14). Die ganze Sorglosigkeit und Gleichgültigkeit, mit der man damals den Tempeldienst versah, läßt den Propheten wünschen, daß man lieber die Tore des Heiligtums schließen möge, damit nicht vergebens (חנם) Feuer auf dem Altar gebrannt werde (1,10). Während Gott in der ganzen Weit (ממורח שמש ועד מבואו) und an jedem Ort (בכל מקום), die Opfer würdig dargebracht werden, tut man dies in seinem Heiligtum nicht (1,11). Dort sagt man: Der Tisch Jhw's darf unrein (מנאל הוא) sein, seine Speise ist verächtlich (1,12: נמה אכלו). So wird der Altar und das Heiligtum entweiht (1,12; 2,11), die Festopfer sind dem Unrat gleich (2,3). Das Volk ist von den Gesetzen (הקים) abgewichen und hat sie nicht gehütet (3,7: שמר). Es soll aber der ״Lehre Mosis“ (וצרת משה) gedenken (3,22). Die Opferarten, die erwähnt werden, sind: 13;2,12;13;1,10) מנחה; 3,3; 4) oder 1,11) מנחה טהורה) und חגים für ״Festopfer“ (2,3).