Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1934
- Date
- 1934-01-01
- Page
- – (sequence 74)
- Language
- German
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34 drücke sind:שוב בכל לבב בצום ובבכי ומספד(2,15;1,14) קדש צום (2,12),״ (2,13) קרע את הבגדיםdas Volk versammeln“ (1,14: אסף אסף עם:2,16 קבץ זקנים:2,16;וקנים; das: אסף עוללים ויונקים das: קדש קהל). Die Posaune (שופר) ruft zur Sammlung des Volkes auf (2, 15), alle Bewohner des Landes strömen zusammen (1, 14), der Bräutigam verläßt sein Gemach und die Braut ihre Brautkammer (2, 16). Man umgürtet sich mit Säcken (1, 8: חגר שק), Freude und Jubel im Tempel verstummen (1, 16), die Priester verbringen die Nacht, laut klagend und mit Säcken umgürtet (1, 13), und sitzen weinend zwischen der Vorhalle und dem großen Altar (2, 17), und das Volk schreit zu Jhw (1, 14). Das Gebet, das die Priester sprechen sollen ist: ״Schone, Jhw, Dein Volk, und gib Dein Erbe nicht der Schande hin, daß (andere) Völker darüber herrschen. Warum soll man sprechen unter den Völkern: Wo ist ihr Gott.“ (2,17). Ausdrücke, die den Freudentag betreffen, sind: ״Essen, trinken und Jhw lobpreisen (2, 26: הלל). Erwähnt werden noch die Trunkenen“ (שבורים), die Weinzecher (1,5:שתי יין) und der Most (1, 5: עפים). Die Opfer, die erwähnt werden, sind: 14 ,2;9 ,1) נצחה) und נסןי (das.). Ezechiel. Ezechiel, der den salomonischen Tempel noch gesehen hat, und als Jüngling mit 3000 angesehenen Judäern nach Babylon exportiert wurde (Ant. X, 6, 3), gibt uns ein anschaulicheres Bild als die ihm vorangegangenen Propheten von den offiziellen Feiertagen im jerusalemischen Tempel, deren Begehen er am Neujahrstage (ראש השנה) des 25. Exiljahres — 573 — in einer Vision erlebt (40 ff.) und von den übernommenen Kulten, die teilweise noch im Exil ihre Geltung behalten haben, und die er bekämpft. In der Strafandrohungsrede Kap. 6 nennt er die במות, die als Kultstätten auf den Bergen Israels, seinen Hügeln, in seinen Schluchten und Tälern stehen. Diese werden auch noch 35, 8; und 36, 4; als Kultstätten erwähnt. Nach dem 6. wie dem 20. Kap. stehen die Kultanhöhen im Mittelpunkt des abgöttischen Treibens. Es werden erwähnt die 4 ,6) מזבחות), die 6,4) המניס) und die 5;6,4) גלולים). Von dem götzendienerischen Treiben vor diesen גלולים unterrichtet das 20. Kapitel. Daß der Prophet richtige Volksfeste meint, die an Stelle altüberlieferter Feiertage begangen werden, geht daraus hervor, daß er wiederholt darauf hinweist, das Volk habe die Sabbate entweiht und ihr Herz sei auf die Götzenbilder gerichtet gewesen (20, 16; 24). Die במות werden 16, 16 במות מלאות, auf denen man buhlte