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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1929-01-01 · 1929 · page 7

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1929
Date
1929-01-01
Page
– (sequence 7)
Language
German
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IRI
…/2720904-2721055--006-2726952
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8 Simonsen anläßlich seiner goldenen Hochzeit unsere besten Wünsche übermitteln. Dem hochverdienten Vorsitzenden des Vorstandes der Synagogengemeinde Herrn Geheimen Justizrat Goldfeld sprachen wir zu seinem 70. Geburtstag unseren aufrichtigsten Glückwunsch aus. Endlich konnten wir dem jahrzehntelang in unserer Nähe segensreich wirkenden Rabbiner Herrn Max Ellguther in Neiße zu seinem 70. Geburtstag unsere Glückwünsche darbringen. Aber auch an schmerzlichen Ereignissen hat es nicht gefehlt. In Frau Martha Badt, der Lebensgefährtin unseres unvergeßlichen Hörers Professor Dr. Benno Badt s. A., verlor das Seminar eine ebenso verständnisvolle wie [ warmherzige Freundin, die ihm in den schweren Zeiten der Not wirksame Hilfe zu leisten gewußt hat. Und aufs tiefste erschütterte uns der plötzliche Heimgang unseres Freundes Justizrat Felix Hirschberg. Mit ganzem Herzen für die Erhaltung des Judentums in seiner Einheit und in seiner geschichtlichen Form begeistert, hat er alle Angelegenheiten des Seminars, seine Nöte wie seine Erfolge, geradezu als seine eigenen Anliegen empfunden; er hat nicht nur den Verein der Freunde des Seminars, wie wir in den letzten Berichten dankbar hervorheben konnten, als Vorsitzender geleitet und seine Mitarbeiter in Breslau mit dem Geiste der eigenen Liebe und Hingabe für das Seminar zu erfüllen gewußt, sondern in all den Körperschaften, in welche ihn das Vertrauen seiner Glaubensbrüder berief, das Gewicht seines Ansehens für die Anliegen des Seminars eingesetzt. Bei der Beisetzung gab der Vorsitzende dem Danke des Seminars herzlichen Ausdruck. Endlich verloren wir in Herrn Rabbiner Dr. Moritz Krakauer, der hochbetagt als Stiftsrabbiner in Breslau verschied, einen treuen und anhänglichen Hörer. Von den ehemaligen Hörern des Seminars trat Herr Rabbiner Dr. Prinz, nachdem der Friedenstempel von der Berliner jüdischen Gemeinde übernommen worden war, in den Dienst dieser Gemeinde über. Herr Rabbiner Dr. Auerbach in Göttingen übernahm das 2. Rabbinat in Stuttgart. Herr Rabbiner Dr. Wahrmann wurde als Bezirksrabbiner für Niederschlesien mit dem Sitz in Oels berufen. Herr Rabbiner Dr. Ernst J acob in Saarbrücken leistete einem Ruf nach Augsburg Folge; an seiner Stelle wurde Herr Rabbiner Dr. R ü 1 f, seither in Bamberg, gewählt; das Bamberger Rabbinat übernahm Herr Rabbiner Dr. K a 11 e 11, seither in Görlitz. Von den in der Prüfung stehenden Kandidaten wurden Herr Dr. Heinrich Gutt-

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