Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1926 (1927)
- Date
- 1927-01-01
- Page
- – (sequence 111)
- Language
- German
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- Elbląg 1× ep/1047890
- Głogów 1× ep/1047915
- Opole 1× ep/1000829
- Wrocław 1× ep/1002369
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Verwittibter, gebe der gudt obrikeit jährlich 2 Thaler 18g. Schutzgeldt; die übrigen geben an gelde 180 thl., wie auch einig gewürtz1); hetien weiter keinen feldtbauh undt wehren anbey Von Schlechtem Vermögen, in der Herrschaft oberglogau halte Sich nor ein jude auf, So den Brandtwein in Bestandt habe, Zinsete hiervon der Herrschaft dass iahr 410 thl, weiter gebe er keine contribution. gleichfahlss wehre einer in der Herrschaft wiese2) welcher Vor die Brandtwein arrenda 140 fl Zinsete, über diesess gebe er nichtss. Bey der Stadt S 0 h r a u bette einer die Stadt mauth undt Brandtwein Schanck auf drey jabr gemüthet, wohn Von er jährlich 400 thl erlegen müsse, nebst der gewohnlichen capitation, wehre Von Leibnick auss mähren gebürtig, gebe weiter kein Schutzgeldt; in folgendenDorfschaften wehren 4 Juden, alss ZuRogassen, So Von Leibnick auss mähren; Zu Steinau, welcher nach Z ü 11 z gehörig; Zu krätzkowitz, So auch auss mähren Von Weisskirch; dann Zu Br ad eg einer; So* allerseits den Brandtwein Schanck arrendiret, wohn Vor Sie Zusammen 27 fl erlegen theten nebst der Capitation, weiter aber thäten Sie kein Schutzgeldt geben. Fürstenthumb Breslau, auf denen Dührenfürthischen güttern wehren 13 familien Zu befinden, So in 48 personen bestehen thäten, wehren bereit^ 30 jahr daselbst wohnhaft3), undt hetten die hebraeische Buchdruckerey in mittung, ausser diesem geben Sie kein Schutzgeldt. auf dem elbing unter der jurisdiction dess fürstl: gestiftss St. Vincentz, wehren Schon Von gerauhmer Zeith 18 familien wohnhaft, würden zu erkaufung einigess grundess' nicht admittiret, thäten auch dem Stift mehr nicht als 3 fl sub nomine einess Schutzgeldess erlegen, in der Vorstadt St. Nicolai Sonst Tschepin genandt, So dem jungfrl. gestift ad Stam Claram gehörig, wehren 6 familien wohnhaft, müßten denen anderen Juden zugleich die Landess capitation entrichten, der grundt obrikeit aber geben Sie nor ein weniges Schutzgeldt; wehren schon Von langen jahren her daselbst geduldet worden: in dem Nambsslauischen Weichbildt wehren 3 juden befindtlich, alss benentlich auf denen Städtlischen güttern einer, Zinsete Von dem Brandtwein 80 thl undt habe Sich Von 3 jahren daselbst heysslich nidergelassen; dann Zu Dombrau einer, So bereitz Vor 5 jahren ein Hauss erkauftt, Zinsete gleichfahlss Vor den Brandtwein Schanck 35 thl; wie nicht weniger einer Zu Banckwitz, welcher Von 20 jahren her Sich heysslich nidergelassen, habe die Fleischerey in mittung, worvon er iährlich 8 thl Zinsen thun; geben weiter inssgesambt kein Schutzgeldt, ausser die gewöhnliche Landess capitation. (Staatsarchiv Breslau. . F. Opp. Rat. f. 71/74.) ג) Ueber die Naturalabgaben in Zülz s. Rabin a. a. O. S. 23; über Oppeln Br. St. A. F. Opp. Rat. II 13a, f. 6; vgl. Brann a. a. O. S. 178 Anm. 2; über Glogau Berndt a. a. O. S. 9. * 2) Schwer lesbar, vgl. Knie, S. 742 col. 1 u. 2. 3) Nach dieser Angabe wohnen demnach schon seit ca. 1660 Juden in Dyhernfurth, entgegen Brann, Gesch. d. L. R. S. 5 Anm. .1.