Mannheim
Compact Memory

Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1931-01-01 · 1931 · page 8

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1931
Date
1931-01-01
Page
– (sequence 8)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2720904-2721049--07-2726299
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

9 Prüfung als bisher zu unterziehen. Unmittelbare Folge dieser Maßnahme war eine Hemmung des Zuwachses, die im zweiten Halbjahr durch Abgang der Absolventen und Austritt mehrerer Hörer zu einer kleinen Abnahme der Gesamtzahl unserer Hörer führte. Zu Beginn des Sommersemesters traten ein die Herren: Dr. Herbert Finkeischerer aus München, Heinrich Fisch aus Tarpa (Ungarn), Werner Hayek aus Breslau, Samuel Klein aus Freiburg i. B., Kurt Mirwis aus Eichstetten, AronOhrenstein aus Tamopol (Polen), Fritz S ü ß m a n n aus Oberglogau, Bernhard Wechsberg aus Neiße. Als Hörer für das Religionslehrerfach trat ein Herr MeinhardFalk aus Breslau; ferner als außerordentliche Hörerinnen: Fräulein Sophie Belin aus Danzig und Fräulein M a r j a m D r a b k i n aus Breslau. Zu Beginn des Wintersemesters traten ein die Herren: Albert Schön aus Mährisch-Ostrau (C. S. R.), S. L. Wechsler aus Debicy (Polen), Moses Weinberger aus Satu Mare (Rumänien). Von den beurlaubten Hörem kehrten zu Beginn des Wintersemesters zurück die Herren: Hermann Sänger, F. L. Schmulewicz, Friedrich Schee r, Leon Thorn, Moses Ziegler. An Einzelvorlesungen nahmen auch Gasthörer teil. Zusammen mit den 14 neu auf genommenen Hörem zählte das Seminar in der zweiten Hälfte des Berichtsjahres 53 ordentliehe und 4 außerordentliche Hörer. Von den außerordentlichen Hörem sind 3 Frauen, die sich auf die Prüfung für akademisch gebildete Religionslehrer vorbereiten. Der Staatsangehörigkeit nach sind von den Hörem 27 Reichsdeutsche, 1 Danziger, 1 Schweizer, 18 Polen, 6 Ungarn, 2 Tschechoslowaken, 2 Rumänen. Im Gottesdienste in der Seminarsynagoge wurde, wie alljährlich, der heimgegangenen Dozenten gedacht: am Pessachfeste des Direktors Dr. Lazarus und des Seminarrabbiners Dr. Horovitz, am Versöhnungstage des Seminarrabbiners Prof. Dr. Lewy und des Professors Dr. Graetz, am Sukkotfeste des Professors Dr. Brann und am 2. Sabbat des Chanukkafestes der Dozenten Dr. Zuckermann und Dr. Rosin. Die Predigten wurden vom Dozenten Prof. Dr. Heinemann und den Hörem der Abteilung A, Abraham Goldberg, und Salomon Geld gehalten. Der heimgegangenen

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.