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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1919-01-01 · 1918 (1919) · page 6

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1918 (1919)
Date
1919-01-01
Page
– (sequence 6)
Language
German
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IRI
…/2720904-2721029--05-2726056
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7 Dagegen meint Ginzberg (Lewy-Festschrifl S. 413), daß von den dreizehn Stellen, die nach Lewy gegen die Autorschaft R. S. sprechen, nur eine einzige zurückbleibt, nämlich zu Exod. XXII, 1 אפילו חוץ למחתרת אין לו דמים, die aber allein nicht genügt, um der Mech. die Autorschaft R. S.s abzusprechen. Was die anderen Stellen betrifft, so seien sie auf verschiedene Wejse zu erklären, zum großen Teil seien es Deutungen, die ursprünglich gar nicht zum Buche Exodus, sondern zu einem anderen Buche gegeben wurden, wenn sie auch auf Exodus Bezug־ nehmen, weshalb es nicht verwunderlich sei, wenn sie in unserer Mechilta vermißt werden1). Bezüglich einer Stelle wird die‘ Richtigkeit der LA bezweifelt2), von einer anderen wird behauptet, daß sie mit einer Deutung in unserer Mechilta trotz formaler Verschiedenheit sachlich identisch sei3). נ) Von der Aggada ]er. Pca 15 d: 'תני ר״ש ככוס שמתן כובדן* ובר und ebenso von Pcs. r. s. 121 b: הכי רש״בי שתי מצות גלה הק״בה ניתן שכרן* וכר׳ wird bemerkt, es gehe aus Sifre Deut. 228 und Midr. Tannaim das. S. 136 hervor, daß die Tannaitischen Midraschim die Aggadot, welche das Verhältnis von כבוד א״וא und שלוה הקן betreffen, nicht unter dem ersten, sondern unter dem zweiten Gebot hätten. Ich habe weder aus Sifre hoch aus Midr. Tannaim dies entnehmen können. Von Genesis s. xi ת:י רשב״י אמדה שבת לפגי הקב״ה רשב״ע לבולן יש בן זוג וכר? wird bemerkt, daß diese Aggada zwar sich an Exod. XX, 8 anlehnt, aber dem Wesen nach zu מעשה בראשית gehöre. Desgleichen von Pes. r. S. 166a רצי רשב״י אין אנכי אלא לשרן כחרמים ובר*, daß diese Aggada in erster Reihe zu ]es. 51,12 gehöre. Allein ist denn uns etwas von einem Midr. R. S.s zu בראשית oder gar zu Jesaia bekannt? Im übrigen ist es gar nicht zutreffend, daß die Worterklärung von אבבי zu Jesaia gehört, sie gehört vielmehr zu Exod., wo man sich auf Jesaja berufen konnte, aber in Jesaia konnte man nicht auf Exod. hinweisen, da aus Exod. nichts zu entnehmen ist. Wenn, nebenbei bemerkt, G. behauptet, daß die in Pes. r. 105b im Namen R. S.s gegebene Erklärung zu אנכי nicht von diesem herrühren könne, weil 106a eine andere Erklärung von ihm mitgeteilt wird, so sehe ich dies nicht ein, da das eine als אמר ר״ש, das andere als תני ר׳׳ש mitgeteilt wird, so daß von einem Widerspruch nicht die Rede sein kann. J) Die Angabe in der Pes. r. 78 a תני ר״ש בג' דברים נתקשה משה ובו׳ meint G., müsse emendiert werden, weil die gleiche Aggada in Menachot 29a al ת:י ר׳ יסנדנאל zitiert wird. Allein wir sehen darin gar keinen Widerspruch. Schließt denn das eine das andere aus? Weil die Aggada als תני ר, ישמעאל zitiert wird und auch in der Mech. des R. J. sich findet, durfte sie darum nicht im Midrasch des R. S. stehen? Es ist gar kein Grund, die Pes. r. nach Menach. zu emendieren. a) Die von Jer. Aboda z 41 d mitgeteilte Deutung תני ד״ש ואלה הגלשפשים דכי, מה הסימה הזאת אינה כגלית לכל בדיה כך אין לך דברת לשקע עצמך בד״ת אלא לפני ב״א כשדיס soll dem Sinne nach gleichbedeutend sein mit dem, was wir in unserer Mech. s. 117 lesen: אשר תשים לפניהם לפני בבי ישראל לא באמד כן אלא לפניהם לפנים שבהן מלמד שאין שוכין בדיכי ממונות לע״ה• Das sind jedoch ganz versebiedene Deutungen sowohl hinsichtlich des Ausdruckes, welcher gedeutet wird, als auch hinsichtlich der Folgerungen. Was dann noch weiter hinsichtlich Jcr. Svnhedrin 18a:

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